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Realsicherheiten in der Insolvenz in Mittel- und Osteuropa

Realsicherheiten in der Insolvenz in Mittel- und Osteuropa in auserwählen CEE-Ländern im Lichte der Europäischen Kapitalmarktunion (Erste Bank Preis für Mittel und Osteuropaforschung 2016)

Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, die Besonderheiten und Probleme der rechtlichen Regelungen über dingliche Kreditsicherheiten und ihre Stellung in der Insolvenz in den Ländern Tschechien, Slowakei, Polen und Ungarn im Lichte der Anforderungen, die sich aus dem Bestreben der Europäischen Kommission zur Schaffung einer Kapitalmarktunion ergeben, aus dem praktischen Blickwinkel des Kreditgebers zu untersuchen. Die Länder wurden aufgrund der Marktrelevanz und Bedeutung für die österreichische Bankenbranche ausgewählt. Die Kapitalmarktunion ist ein Vorhaben der Europäischen Kommission mit dem Ziel, in Europa Kapital zu erschließen. Dieses Kapital soll allen Unternehmen, einschließlich KMU, zufließen, die Kapital benötigen, um zu expandieren und Arbeitsplätze zu schaffen. Zwei Teilbereiche aus diesem groß angelegten Vorhaben der Europäischen Union, die dinglichen Kreditsicherheiten und ihre die Stellung im Insolvenzverfahren, wurden bereits in einem Vorprojekt des FOWI erforscht, sodass auf diesen Forschungsergebnissen aufgebaut werden kann.