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Schutz der Minderheitsaktionäre in Mittel- und Osteuropa

Das Forschungsprojekt "Schutz der Minderheitsaktionäre in Mittel- und Osteuropa" setzte sich aus zwei Phasen zusammen.
Im Rahmen der ersten Phase (2003-2008) wurde das Aktienrecht in den ausgewählten Ländern Mittel- und Osteuropas untersucht und in wissenschaftlichen Publikationen, die als Arbeitspapiere des FOWI erschienen sind, dargestellt:

Einführung in das russische Aktienrecht (Arbeitspapier 101)

Einführung in das slowenische Aktienrecht (Arbeitspapier 103)

Einführung in das polnische Aktienrecht (Arbeitspapier 108)

Einführung in das bulgarische Aktienrecht (Arbeitspapier 109)

Einführung in das slowakische Aktienrecht - Teil I (Arbeitspapier 112)

Einführung in das slowakische Aktienrecht - Teil II (Arbeitspapier 113)

Einführung in das tschechische Aktienrecht (Arbeitspapier 114)

Im Rahmen der zweiten Phase (2009-2010) wurden die Strukturen der Aktiengesellschaften auf Spannungsfelder zwischen Mehrheitsaktionären, kleinen individuellen Anlegern und professionellen Investoren, zwischen Verwaltungs- und Aufsichtsorganen sowie zwischen den Organen und den Gesellschaftern in den einzelnen Ländern untersucht und mit den deutschen und österreichischen Aktiengesellschaften verglichen. Die Hauptaufgabe bestand in der Feststellung von Problemen und gesetzlichen Unzulänglichkeiten und in der Ausarbeitung von Lösungsansätzen, wobei der Schutz der Minderheitsaktionäre im Vordergrund stand.
Die Länderberichte über den Schutz der Minderheitsaktionäre in Albanien, Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, der Slowakei, Slowenien und Ungarn sind 2010 in der Sammelpublikation "Schutz der Minderheitsaktionäre in Mittel- und Osteuropa" bei facultas/Nomos erschienen.
Eine Abschlusskonferenz, in deren Rahmen das Buch "Schutz der Minderheitsaktionäre in Mittel- und Osteuropa" vorgestellt wurde, fand am 05.11.2010 statt.
Das Projekt wurde vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank gefördert.