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Österreichische Rechtsschule in Brünn

Das Projekt "Österreichische Rechtsschule in Brünn" stellte in den Jahren 2002-2009 ein gemeinsames Unterrichtsprojekt des Forschungsinstituts für mittel- und osteuropäisches Wirtschaftsrecht und der Juristische Fakultät der Masaryk-Universität in Brünn dar, durch das ein neues Pflichtwahlfach des Lehrstuhls für Handelsrecht in den Studienplan der Juristischen Fakultät der Masaryk-Universität eingeführt wurde. Vortragende waren Lehrbeauftragte von österreichischen Universitäten und Praktiker aus Österreich. Den Inhalt des Wahlfaches bildeten Vorlesungen und Übungen aus österreichischem Zivil- und Handelsrecht. Der gesamte Unterricht dauerte 2 Semester lang und erfolgte ausschließlich in der deutschen Sprache. Als begleitendes Unterrichtsprogramm wurden Fachexkursionen zum Handelsgericht in Wien organisiert und Stipendienaufenthalte in Wien gewährt.

Das Projekt "Österreichische Rechtsschule in Brünn" diente sowohl der juristischen als auch der vertieften fachsprachlichen Ausbildung der Hörerinnen und Hörer, förderte den wechselseitigen Zugang zum Recht des Nachbarstaates und trug zu einer noch intensiveren wissenschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder bei.

Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung