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300 Volksschulkinder und viel Entrepreneurship Spirit beim Abschluss des Changemaker-Programms auf der WU

Am 23.05.2018 fand die große Abschluss­ver­an­stal­tung des WU Chan­ge­maker-­Pro­gramms statt. Dazu kamen rund 450 Entre­pre­neurship­-Be­geis­terte, um die Abschluss­pro­jekte der rund 300 Volks­schul­kinder zu entde­cken.

Am Mitt­woch, den 23. Mai hat sich ein Teil des WU Campus in einen Markttag der beson­deren Art verwan­delt: Rund 300 Schul­kinder aus 13 Volks­schulen haben gemeinsam mit 40 WU-Stu­die­renden und 50 Lehr- und Begleit­per­sonen vor zahl­rei­chen Entre­pre­neurship­-Be­geis­terten ihre Projekte umge­setzt. Insge­samt waren etwa 750 Menschen auf dem WU Markttag unter­wegs.

„Die leuch­tenden Kinder­augen waren der schönste Abschluss unseres Chan­ge­maker-­Pro­gramms“, erklärt Sophie, eine der Studie­renden. „Beim nächsten Durch­gang mitzu­ma­chen, kann ich nur jedem Studie­renden empfehlen“, sagt Chan­ge­maker Michael, dessen Schwester eines der teil­neh­mendem Volks­schul­kinder war.

Im großen Foyer des Teaching Centers haben die Schul­kinder gemeinsam mit den Studie­renden des Chan­ge­maker-­Pro­gramms einen Markt­platz gestaltet und ihre eigenen Ideen präs­en­tiert. Davor haben die Studie­renden die Kinder bereits in mehreren Work­shops an das Thema Entre­pre­neurship heran­ge­führt und mit ihnen ihre Ideen vorbe­reitet. Davor wiederum durch­liefen die Studie­renden selbst zuerst eine Online-­Phase und dann Work­shops, um sich mit dem Thema vertraut zu machen.

„Ich fand es sehr cool, dass wir im Team entscheiden konnten, was wir machen wollen“, freut sich eine Schü­lerin. „Es war aber auch wichtig, mutig zu sein.“

Die Markt­stände zeigten sich in einer beein­dru­ckenden Viel­falt. Beispiels­weise hat eine Gruppe Turn­sa­ckerl mit Witzen und Motiven selbst gestaltet, eine andere veran­stal­tete einen Spiel­wett­be­werb und einige haben selbst­ge­bas­telte Armbänder oder Schlüs­sel­an­hänger verkauft. Weitere Schü­lerInnen haben Rätsel­wett­be­werbe mit den Gästen veran­staltet.

„Beim Chan­ge­maker haben Studie­rende die Chance, das in Vorle­sungen Gelernte prak­tisch umzu­setzen, in diesem Fall haben sie Entre­pre­neurship Schul­kin­dern schmack­haft gemacht. Entre­pre­neurship als Einstel­lung, wie man an etwas heran­geht, kann man nicht früh genug entwi­ckeln“, zeigte sich WU-Vi­ze­rek­torin Edith Littich begeis­tert. „Im 21. Jahr­hun­dert ist Entre­pre­neurship eine Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tion wie davor etwa Lesen und Schreiben oder Compu­ter­kennt­nisse“, ergänzt Prof. Niko­laus Franke. „Diese Fähig­keiten sollten sich alle aneignen, nicht nur Grün­de­rInnen. Es geht darum, Dinge neu zu denken, Aufgaben kreativ und eigen­ver­ant­wort­lich anzu­gehen.“

Der erste Durch­gang des neuen, extra-­cur­ri­cu­laren Lehr­pro­gramms (WU Chan­ge­maker Program) rich­tete sich an alle WU-Stu­die­renden, die sich mit dem Thema „Entre­pre­neurship“ beschäf­tigen und aktiv Projekte gestalten und umsetzen wollten.

Im Herbst startet der 2. Durch­gang dieses Programms.

Die OMV unter­stützte das Projekt WU Chan­ge­maker im Rahmen ihrer Nach­hal­tig­keits­ar­beit und ermög­l­ichte die Umset­zung dieses inno­va­tiven Lehr­pro­gramms.

WU Chan­ge­maker-­Pro­gramm: http://chan­ge­maker.wien/



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