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Open "Kultur" Business

Wintersemester 2013 / 2014

EXECUTIVE SUMMARY

Die Open Content Bewegung forciert einen freien und offenen Zugang zu kulturellen Gütern. Jedoch sehen kulturelle Organisationen oft keinen Nutzen darin. Im schlimmsten Fall wird Open Content auch mit der Abgabe der Kernkompetenz gleichgesetzt, obwohl erfolgreiche Absatzmodelle von Open Content schon wissenschaftlich wie praktisch bekannt sind.

Projektpartner

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Open Knowledge Foundation und im Speziellen mit der Arbeitsgruppe Open GLAM durchgeführt. Open GLAM – Galleries, Libraries, Archives, Museums – unterstützt kulturelle Institutionen bei ihrem Weg zur öffentlichen Bereitstellung ihrer kulturellen Güter.

Zielsetzung

Die Zielsetzung des Projekts ist es strategische Empfehlungen für kulturelle Institutionen anhand von innovativen Absatzwegen aufzuzeigen. Es gilt dabei die unterschiedlichen Gegebenheiten der Institutionen zu berücksichtigen und entsprechende Geschäftsmodelle abzuleiten.

Vorgehensweise und Methodik

Der Weg zur Zielerreichung gestaltete sich in folgenden Phasen

1. Best Practice Analyse

Zunächst wurde der bestehende nationale und internationale Kulturmarkt anhand von Literatur und Best Practice Beispielen analysiert. Ein besonderer Fokus wurde dabei auf die Hemmschwellen zur Umsetzung des Open Content Ansatzes im österreichischen Markt gelegt.

2. Qualitative Empirie

In weiterer Folge wurden Experten der Branche befragt, um unter anderem zu evaluieren, weshalb eine Implementierung des Open Content Ansatzes in Österreich noch nicht flächendeckend erfolgt ist. Die durch die Literatur gewonnenen Erkenntnisse wurden durch die Aussagen der Experten zusätzlich unterstützt.

Ergebnisse

Mithilfe der Marktanalyse und der qualitativen Empirie wurden vier Archetypen von Geschäftsmodellen für Open Content interessierte Kulturinstitutionen abgeleitet und formuliert. Diese unterscheiden sich anhand der Finanzierungsform und der Umsatzzusammensetzung voneinander. In der Folge wurden mögliche Absatzwege für die unterschiedlichen Strukturen (Geschäftsmodelle) der kulturellen Institutionen erörtert. Diese Geschäftsmodelle und deren jeweilig optimal passenden Absatzwege sollen die Open Glam bei ihrer Überzeugungsarbeit unterstützen, um kulturellen Institutionen einen nachhaltigen Weg aufzuzeigen, ihre Güter auf nachhaltige Art und Weise offen zugänglich zu machen. 

Cooperation Partner

Student team

  • Florian Felzmann
    Viktoria Holler
    Julia Holnsteiner
    Hannele Pilzer
    Florentin Schlegel

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