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Lohner Stroler – schafft nachhaltige und umweltbewusste Mobilität

Wintersemester 2013 / 2014

EXECUTIVE SUMMARY

Ausgangssituation und Problemstellung

Der Projektpartner dieses Kurses sind die Lohnerwerke - ein österreichisches Traditionsunternehmen, das im Bereich der Elektromobilität tätig ist. Die Firma Lohnerwerke befindet sich im Moment gerade in der Entwicklung eines neuen Produkts: der Stroler – eine innovative Mischung aus E-Bike und E-Roller. Aufgrund der Neuheit und Unbekanntheit des Produkts stellen sich folgende Fragen: Wie kann man das neue Konzept ökonomisch nutzen? Wie kann die Unbekanntheit überwunden und der Stroler erfolgreich in den Markt eingeführt werden?

Zielbeschreibung

Das Ziel des Projekts ist es, Strategien zur wirtschaftlichen Verwertung und erfolgreichen Markteinführung des Strolers zu entwickeln. Dabei muss darauf geachtet werden, wie die Immaterialgüter effektiv genutzt werden können und wie man Open Innovation Ansätze anwenden kann. Die Arbeit soll dem Projektpartner zur Entscheidungsfindung dienen, um den Stroler erfolgreich in den Markt einzuführen.

Vorgehensweise

Zu Beginn des Projekts stand vor allem Recherchearbeit: Hierbei wurden die Ziele zuerst mit dem Partner abgesteckt und Informationen zu dem Produkt sowie zum Markt und Marktumfeld eingeholt. Auf Basis dieser Informationen wurden dann verschiedene Strategien entwickelt und evaluiert, sodass am Ende eine konkrete Handlungsempfehlung entwickelt werden konnte.

Ergebnis der Recherche

Der Stroler ist ein Produkt, das vor allem durch sein Design, den Komfort sowie die Alltagstauglichkeit heraussticht. Somit umfasst die Zielgruppe trendbewusste Männer und Frauen, die sich nach einem einzigartigen Fortbewegungsmittel sehnen. Durch das kontinuierliche Wachstum des Elektro-Mobilitätsmarktes ergibt sich ein hohes Potential für den Stroler. Es gibt jedoch starke Konkurrenz, alleine in Deutschland und Österreich sind über 30 Unternehmen in der Branche tätig, weshalb es für die Lohnerwerke wichtig ist, sich gut zu positionieren und abzugrenzen.

Strategien

Zur wirtschaftlichen Verwertung des Strolers wurden verschiedene Handlungsmöglichkeiten entwickelt und evaluiert: Lizensierung des Gesamtkonzepts, Outsourcing, Selbstproduktion und Partnerschaft mit anderen Unternehmen. Bei jeder dieser Möglichkeiten ergeben sich gewisse Vor- und Nachteile die gegeneinander abgewogen wurden, woraus sich die Handlungsempfehlung bildete.

Weiters wurde als Unterstützung bei der Produktentwicklung eine Open-Innovation-Strategie angedacht: Lead-User und Experten können dabei zu Befragungen und Workshops eingeladen werden, um innovative Verbesserungsvorschläge aus Kundennähe zu bekommen. Eine weitere Möglichkeit, Ideen zu generieren, ist eine User-Community, die gleichzeitig auch zur Bekanntmachung des Produkts beiträgt.

Handlungsempfehlung

Als konkrete Handlungsempfehlung wurde eine Kombination der Strategien ausgearbeitet: Forschung und Entwicklung wird zur Kernkompetenz der Lohnerwerke, hierbei wird sich das Unternehmen vor allem des Open Innovation Ansatzes bedienen, um das Produkt kontinuierlich zu verbessern. Bei der Produktion wird großteils auf Outsourcing gesetzt, um die Kosten und das Risiko gering zu halten. Der Vertrieb erfolgt durch Partner, Händler und direkt über das Internet, wodurch eine breite Abdeckung erreicht werden kann. Beim Marketing ergibt sich ein großer Vorteil der Partnerschaftsstrategie: Durch gemeinsames Kapital können große Werbeaktionen gestartet und der Stroler erfolgreich beworben werden. Auch die User Community trägt einen erheblichen Beitrag zur Bekanntmachung des Strolers bei.

Cooperation Partner

  • Lohnerwerke GmbH
    Porzellangasse 2/24
    1090 Wien
    Österreich

  • Contact Person
    Mag. Andreas Lohner, Geschäftsführer
    andreas@lohnerwerke.com
    www.lohner.at

Student Team

  • Anna-Maria Crnjak
    Daniel Haas
    Eva Tschas
    Michael Wlaschitz
    Pia Zechmann