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The Transition Partners – Energie-Effizienz am Arbeitsplatz

Sommersemester 2013 

Executive Summary

Ausgangssituation 

bereits eindeutig erkennen. Dies bedeutet, dass auch Unternehmen in Zukunft dem Thema Energieeffizienz mehr Aufmerksamkeit schenken müssen. 

Auch seitens der EU wurden einige Richtlinien erlassen (vgl. zB. RL 2009/125/EG, RL 2010/30/EG), welche verstärkt Druck auf Betriebe ausüben, in Zukunft Energie einzusparen, sowie diese effizient und nachhaltig zu nutzen. 

Die Projektpartner „the transition partners“ sind auf innovative Lösungen für Planungsprozesse, Produktentwicklung und Kommunikation spezialisiert, mit dem Ziel, vorhandene Energieeinsparungspotenziale auszuschöpfen. 

Um die bestmögliche Energieeffizienz und ein verantwortungsvolles Verhalten zu gewährleisten, muss zuvor das Verbraucherverhalten festgestellt und gemessen werden. Diese Tatsache ist zahlreichen Unternehmen wie Energieanbietern, Energie-Einsparar-Contracting-Unternehmen und Facility Management bekannt, jedoch gibt es bisher keine seriösen Datenquellen, welche kommerziell von externen Unternehmen genutzt und analysiert werden können. Aus diesem Grund sollen alternative Erhebungsmethoden eingesetzt werden. Das Konzept beschränkt sich auf den österreichischen Markt bzw. auf österreichische Arbeitsplätze in Bürogebäuden.

Die Spezifizierung leitet sich aus konkreten Annahmen ab: Arbeitnehmer müssen üblicherweise nicht für die benötigten Energiekosten aufkommen. Nachdem der personengenaue Verbrauch auch nicht auf Einzelpersonen rückgeführt werden kann wird am Arbeitsplatz eine „Moral Hazard“-Problematik vermutet, d.h. Individuen verhalten sich ineffizient, beziehungsweise unverantwortlicher, als wenn sie die entstehenden Kosten selbst tragen müssten wie im eigenen Privathaushalt. Aus den zuvor genannten Gründen ergibt sich die hohe Relevanz der geplanten Erhebungen. 

Projektziel

Die Entwicklung eines Konzepts für ein Nutzerpanel in Hinblick auf Energieeffizienz am Arbeitsplatz war als Projektziel definiert. Es galt, das Ecosystem zu analysieren, Zielgruppen und deren Bedürfnisse ausfindig zu machen und eine Evaluierung vorzunehmen. Ebenso sollten etwaige Herausforderungen und Gefahren aufgezeigt werden. Diese sollten in eine weiteren Schritt genauer analysiert und bei Bedarf entsprechende Handlungsalternativen entwickelt werden. 

Vorgehensweise und Methodik 

Der Weg zur Zielerreichung gestaltete sich in drei Phasen. 

  • Sekundär- und Primärdatenerhebung: Bedürfnisanalyse
    Zunächst wurde mittels Datenbankrecherche und Tiefeninterviews mit Experten sowie durch einen Kongressbesuch in Salzburg ein tiefgreifendes Verständnis für die Thematik erworben. 

  • Aggregation der Key Insights
    Nach den Tiefeninterviews wurden relevante Schwerpunkte abgeleitet, konkret ausgearbeitet und in weiterer Folge mit den Interviewpartnern diskutiert. Gemeinsamkeiten und Unterschiede wurden ausgearbeitet und aufgezeigt. Die Ergebnisse wurden für die Formulierung des Konzepts und der Handlungsempfehlungen herangezogen. 

  • Konzeptausarbeitung/Handlungsalternativen
    Die Recherche ergab, dass eine lukrative Vermarktung von Paneldaten ausschließlich am österreichischen Markt höchst unwahrscheinlich wäre, da die in Frage kommende Zielgruppe der Contractoren (ca. 15 Anbieter in Österreich) zu klein ist. Es wurden entsprechende Handlungsalternativen entwickelt. 

Ergebnisse 

Eine Möglichkeit, die Problematik zu umgehen bestünde in einem sogenannten reversen Panel. Zusätzlich zu einer von den Projektpartnern angebotenen Energieberatung werden vertraglich festgehaltene anonymisierte Daten erhoben, welche weitergenutzt werden können und somit nach und nach die Grundlage für ein Panel aufbauen. Diese Informationen können in weiterer Folge auch entgeltlich von Unternehmen erworben werden. 

Eine Erweiterung des Panels im D-A-CH-Raum könnte eine erfolgreiche und realistische Umsetzung des Projekts in den bereits bestehenden Möglichkeiten bedeuten. Die ähnlichen geografischen, wirtschaftlichen und sprachlichen Gegebenheiten, die gemeinsame Mitgliedschaft bei der Europäischen Union und das ermittelte Marktpotenzial Österreichs und Deutschlands bieten einen positiven Ausblick in die Zukunft.

Cooperation Partner

  •  "the transition partners"
    Mariahilfer Straße 123/3
    1060 Wien
    Österreich

  • Contact Person
    Dr. Susanne Geissler
    Dr. Siegrun Klug

Student Team

  • Bernhard Hegyi
    Gerold Grabner
    Hannele Pilzer
    Julia Bugram
    Maximilian Pfeffer
    Mirjam Theil