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Smart Ordering - Die elektronische Speisekarte

Wintersemester 2012/2013 

Executive Summary

Einleitung

Im immer härter umkämpften Gastronomiemarkt sind Differenzierungs- potenzial, erhöhter Umsatz, gestraffte Kostenstrukturen, Verkaufs- förderung und Kundenbindung von entscheidender Bedeutung. Wenig effiziente Prozesse, veraltete Organisationsstrukturen und hohe Perso- nalkosten verhindern, dass in vielen Restaurants das maximale Potenzial ausgeschöpft werden kann und damit Profit verloren geht.

Produkt

Das elektronische Bestellsystem „Smart Ordering“ von Octagon ermöglicht dem Gastronomen genau diese Optimierungspotenziale auszuschöpfen. Als ein auf dem Einsatz von Tablets basierendes, digitales Pendant zur herkömmlichen Speisekarte steigert das System den Umsatz, senkt Personalkosten und schafft zusätzlich für den Gast zahl- reiche Vorteile. Wie diese Vorteile realisiert werden? Ganz einfach! Der Kundschaft des Gastronomen werden beim Restaurantbesuch handliche Tablets ausgehändigt, mit deren Hilfe Bestellungen unkompliziert und ohne langes Warten auf den Kellner abgegeben werden können. Diese werden daraufhin unverzüglich in die Küche oder an die Bar weitergeleitet und automatisch in ein digitales Kassasystem eingebucht.

Durch diesen innovativen Bestellvorgang können Bestellbarrieren verringert, der Table-Turnover erhöht und der häufig zum Problem werdende Diebstahl durch das Personal unterbunden werden. In Summe kann dadurch eine durchschnittlich 10%ige Umsatzsteigerung erzielt werden. Durch die Effizienzsteigerungen im Bestellprozess entstehen auch auf Kostenseite gewichtige Einsparungen. So können etwa Personalkosten um durchschnittlich 8% reduziert werden.

Darüber hinaus bietet Smart Ordering auch zahlreiche andere schwer quantifizierbare Vorteile für den Gastronomen wie etwa die flexiblere Speisekartenwartung, umfassende Feedbackmöglichkeiten oder auch einen erhöhten Lifestylefaktor, welcher den Gastronomen von der Konkurrenz abhebt. Zu guter Letzt profitiert natürlich auch der Gast. Abseits der verringerten Wartezeit führt unter anderem auch das breite Informationsangebot zu den angebotenen Speisen zu einem hochwertigeren Gastronomieerlebnis.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Octagon basiert grundsätzlich auf drei Haupteinnahmequellen. Einerseits werden mit jedem verkauften System einmalige Einnahmen durch den Verkauf von Kassa- und Tablethardware generiert. Die Hardware wird dabei über strategische Partner günstig bezogen und mit einem Gewinnaufschlag an den Gastronomen weiter- verkauft. Der finanzielle Erfolg von Octagon wird aber hauptsächlich in Form von laufenden Lizenzgebühren für die bereitgestellte Software sowie Servicepauschalen lukriert. Hier ist eine Mindestvertragsdauer von 2 Jahren vorgesehen, die bessere Planbarkeit sowie permanente Liquidität für das Unternehmen gewährleisten soll.

Die Kostenstruktur von Octagon ist wenig anlagenintensiv, vielmehr stellen Personalaufwand und Marketingausgaben die wesentlichen Kostentreiber dar. Zudem entfallen durch die hohe Verfügbarkeit der Geräte und unabhängige Programmierung der Software hohe Lager- und Kapitalbindungskosten.

Langfristige Ausrichtung

Nach Abschluss der Programmierprozesse wird der Prototyp des Systems ab Mai 2013 im Restaurant Viereck in Wien getestet und optimiert. Die endgültige Markteinführung soll noch im Herbst 2013 stattfinden. In den Jahren 2014 und 2015 ist die Erschließung des gesamten DACH-Marktes geplant. Aufgrund der Skalierbarkeit des Produktes ist nach dessen Etablierung im deutschsprachigen Raum eine internationale Expansion problemlos möglich.

Langfristige AusrichtungNach Abschluss der Programmierprozesse wird der Prototyp des Systems ab Mai 2013 im Restaurant Viereck in Wien getestet und optimiert. Die endgültige Markteinführung soll noch im Herbst 2013 stattfinden. In den Jahren 2014 und 2015 ist die Erschließung des gesamten DACH-Marktes geplant. Aufgrund der Skalierbarkeit des Produktes ist nach dessen Etablierung im deutschsprachigen Raum eine internationale Expansion problemlos möglich.

Markt und Markteintritt

Der für „Smart-Ordering“ relevante Markt ist der Markt für digitale Kassa- und Bestellsoftware für die Gastronomie. Der sich stark im Wachstum befindliche Markt (9% Marktwachstum) umfasst in Österreich ein Umsatzvolumen von 10 Millionen Euro. Dank des innovativen Konzepts nimmt „Smart-Ordering“ hier eine Vorreiterrolle ein und kann durch den First-Mover-Advantage profitieren.

Der Markteintritt wird durch das Vorhandensein von Partnerschaften zu zahlreichen Gastronomiepartnern erleichtert. Zusätzlich wird die frühe Adoption des Produktes durch ein Anreizsystem für die Erstkunden gefördert, um eine möglichst rasche Marktdurchdringung zu erzielen.

Unternehmerteam

Das heterogene Unternehmerteam setzt sich aus vier Technikern und vier Gastronomen mit wirtschaftlichem Hintergrund zusammen. Die vier Gastronomen haben im April 2012 das erfolgreiche Restaurantprojekt „VIERECK“ gestartet, welches sich als idealer Testbetrieb eignet, da bereits ein selbst programmiertes Tablettbestellsystem in Verwendung ist. Durch die Beteiligung der Programmierer kann das System vollständig in Eigenleistung erstellt werden. Damit werden Kosten gespart und die Gefahr der Abhängigkeit von einer externen Programmierfirma eliminiert.

Finanzplan

Nach einer Sensitivitätsanalyse wird im Realistic-Case bereits 2016 ein stark positives Ergebnis erreicht. Dabei wurden in diese Berechnung drei Finanzierungsrunden (455.000 Euro 2013, 410.000 Euro 2014 und 110.000 Euro 2015) eingeplant.

Cooperation Partner

  • Pan & Stone TC GmbH Johannesgasse 16
    1010 Wien
    Österreich

  • Kontaktperson
    Bastian Rüther
    T +43-699-12243046
    E ruether@4eck.at

Student Team

  • Markus Müller
    Andreas Niederegger
    Markus Raunig
    Bastian Rüther
    Julia Wakonig