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Whatchado – Die Karrieremesseim Internet

Sommersemester 2012

Executive Summary

Menschen verbringen einen Großteil ihrer Zeit mit berufsbezogenenTätigkeiten. Sollte es daher nicht im Interesse einer jeden Person sein,Erfüllung im ideal passenden Beruf zu finden?Genau dieser Grundüberlegung geht whatchado mit deren online Video-Plattform whatchado.net nach, indem es als Schnittstelle zwischenJobsuchenden und Firmen mit einer breiten Palette an Tätigkeitsfeldernfungiert.

Produkt

Whatchado positioniert sich als eine online verfügbare Karrieremesse,welche Interessierten und aktiv Jobsuchenden 24/7 zur Verfügung steht.Mit Hilfe des Mediums Videointerviews ist es spielend einfach sich übereine enorme Vielfalt an verschiedensten Berufen und Tätigkeitsfeldern zu informieren und diese miteinander zu vergleichen. Dieser Zugangnutzt nicht nur Mitarbeiter als den effizientesten Kanal ein Unternehmenauthentisch zu präsentieren, sondern ermöglicht es gleichzeitig Berufeeinfach und konkret zu beschreiben und dem Zielpublikum näher zubringen.Grundlagen des whatchado Konzepts:

  • Videointerviews an Hand von 7 standardisierten Fragen

  • Interviews von Praktikanten bis zum CEO präsentieren die gesamteBreite an Berufen im Unternehmen

  • Interessensmatching von Jobsuchenden und passenden Berufsfeldern/Videos mit Hilfe von 19 Fragen

Unternehmen

Whatchado wurde am 2.1. 2012 von Ali Mahlodji und Jubin Honarfar alsGmbH in Wien gegründet.Zum gegebenen Zeitpunkt ist whatchado auf Monatsbasis operativbreak-even und präsentiert derzeit 10 Pilotkunden und 30 weiterekonkret interessierte Unternehmen sind in der Deal-Pipeline.

Geschäftsmodell

Whatchado monetarisiert die Online-Plattform indem Business Pagesan Unternehmen verkauft werden, die Employer Branding - definiertals Positionierung der Unternehmen als attraktive Arbeitgeber fürInteressenten und aktive Jobsuchende - betreiben wollen. Neben demGrundumfang der Packages (Produktion, Schnitt, Hosting, etc.) werdenjährliche Verlängerungen angeboten, die mittel- bis langfristig einenbeträchtlichen Teil des Umsatzes generieren sollen.Whatchado ist bestrebt das momentane Geschäftsmodell an einegeplante Internationalisierung anzupassen. Somit wird ein Teil der zeitintensiven Kundenakquise an spezialisierte Sales-Agenturen ausgelagert,jedoch sollen wichtige Key Accounts nach wie vor von der internenSalesforce bearbeitet werden.

Markt 

Whatchado nimmt den gesamten DACH Raum (Deutschland/Österreich/Schweiz) in Angriff. Dieser Markt wird über die Personalmarketing/Employer Branding Ausgaben von Unternehmen mit mindestens eineroffenen Stelle definiert. Das Marktvolumen besteht aus ungefähr 29.000Unternehmen, mit jährlichen Budgets in der Höhe von € 750 Mio. In Österreichbeträgt der Marktanteil 2,64% (3,35/4,31/5,46%) für das Jahr2012 (2013/2014/2015).

Marketing 

Die Plattform whatchado bedient zwei große Zielgruppen:1.) KundenDarunter fallen Top Player, Potentials und Associations. Top Playerwerden dabei direkt durch whatchado kontaktiert und betreut, währendfür die Akquise von Potentials externe Sales Agenturen zuständig sind.Associations werden durch eine Kooperation mit der WKO - WirtschaftskammerÖsterreich bedient.2.) UserDiese Zielgruppe beinhaltet Absolventen und unentschlossene Jugendliche.Absolventen werden vor allem durch die Kooperation mit Karriere-Plattformen erreicht, während Jugendliche durch Informationsveranstaltungenin Schulen und auf Karrieremessen angsprochen werden sollen.

Rollout

Der regionale Rollout soll durch einen Markteintritt in die DACH-RegionAnfang 2013 erfolgen. Dabei wird schon auf das neue Agenturmodellzurückgegriffen. Bis dahin soll auch der “Traffic” auf der Online-Plattformoptimiert werden. Bis 2015 soll whatchado in der DACH-Region etabliertund folgend für den Markteintritt in weitere europäische Märkte ausgerichtetwerden. Anschließend soll ab 2017 eine Internationalisierung desDienstes verfolgt werden.

Finanzplanung

Whatchado ist derzeit Cash-Flow-positiv und benötigt in den kommendenJahren kein zusätzliches Investment, eine Finanzierungsrunde istdaher nicht in Planung. Vielmehr wird ab dem Jahr 2013, sobald der Geschäftsbetriebin Deutschland angelaufen ist, ein Gewinn von mehr als€ 100.000 erzielt. Wie bei einem klassischen Internet-Startup machendie Personalausgaben einen Großteil der Kosten (~ 70%) aus. Der Umsatz wird zum Großteil (~ 80%) über den Verkauf von den BusinessPages und mittelfristig auch über die Verlängerung eben dieser erzielt.Weitere Umsätze generieren sich aus Partnerschaften mit Jobplattformenund Sponsoren.

Cooperation Partner

Student Team

  • Artur Lapinsch
    Marko Ertl
    Patrick Prokesch
    Moritz Gabriel Plassnig
    Markus Hauser