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P-Stim - HochwirksameSchmerzbehandlung ohne Medikamente

Sommersemester 2012 

Executive Summary

In Europa leiden fast 10% der Bevölkerung an chronischen Wirbelsäulenbeschwerden.Davon nimmt ca. die Hälfte der Betroffenen verschreibungspflichtigeMedikamente ein, die zu schweren Folgeerkrankungenund zur Abhängigkeit führen können. Auch die Zahl der Diabeteserkranktenbeläuft sich auf ca. 10% der Gesamtbevölkerung. Auf Grundvon lebensstilbedingten Faktoren (z.B. Übergewicht, Bewegungsmangel)nehmen sowohl Wirbelsäulenbeschwerden als auch Diabeteserkrankungenzu.Mit der revolutionären Technologie der elektrischen Vagusnervstimulationkommt es durch P-STIM zur schnelleren Wundheilung und zur besserenSchmerzbehandlung. Das Ziel ist es, den Schmerzmittelkonsumund die damit verbunden Folgeerkrankungen und -kosten deutlich zureduzieren und die Zahl der diabetesbedingten Fußamputationen radikalzu verringern.

Produkt

P-STIM ist ein mehrteiliges, miniaturisiertes Elektrostimulationsgerät.Klinische Studien bestätigen die Wirksamkeit von P-STIM bei chronischenWirbelsäulenbeschwerden und beim diabetischen Fußsyndrom.P-STIM besteht aus einem Applikationsstift, der dem Arzt das Auffindender Nervenenden erleichtert, und einer Klebeelektrode, die eine viertägige Nervstimulation ermöglicht. Danach kann der Patient dieKlebeelektrode selbst entfernen. Im Durchschnitt benötigt ein Rückenschmerzpatientca. sechs Behandlungen. Er ist dabei aber weder in seinerMobilität eingeschränkt, noch muss er mit starken Nebenwirkungenoder Folgeerkrankungen rechnen. Die Applikation der Klebeelektrode istminimal-invasiv, schmerzfrei und dauert nur ca. fünf Minuten.Zum Schutz der Erfindung liegen bereits Patente in Europa, den USA,Brasilien und Japan vor. Des Weiteren gibt es eine CE Zertifizierung,sowie eine FDA Zulassung.

Markt

Geografisch erstreckt sich der Zielmarkt anfangs (2013-2015) überÖsterreich, Deutschland (Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen), Schweiz und Polen.Der Markt für chronische Wirbelsäulenbeschwerden beträgt 800.000Personen in AUT und 8.731.000 in D (3 Bundesländer), CH und PL. Fürdie Behandlung des diabetischen Fußsyndroms wird geografisch derselbeMarkt bedient; die Marktkapazität für AUT beträgt 22.500 Personen und240.000 für D, CH und PL.

Unternehmen und Geschäftsmodell

Das Unternehmen soll als GmbH mit Standort in Wien gegründet werdenund aus den Abteilungen Marketing & Vertrieb, Forschung & Entwicklungund Verwaltung & Management bestehen. Die Produktion, sowiedie Buchhaltung sollen ausgelagert werden. Die Eigentumsanteile sollenvon den Gesellschaftergeschäftsführern und der betroffenen Fakultätgehalten werden.Der Erfinder soll für Forschung und Entwicklung verantwortlich sein, diezweite Gerätegeneration AuriMod (Prototypstadium) weiterentwickeln(miniaturisieren) und weitere Anwendungsgebiete für die Technologiesuchen.P-STIM verfolgt das Geschäftsmodell der Qualitätsführerschaft. Deckungsbeitragwird nur durch die verkauften Klebeelektroden geliefert,der Applikationsstift wird verschenkt.

Marketing und Vertrieb

Von P-STIM müssen einerseits die Patienten und andererseits die Vertriebskanäleüberzeugt werden.Die Patienten werden über Print- und Onlinemedien (Website & Social Media „Seeding“) und Veranstaltungen (zum Thema Schmerz & Diabetes)erreicht.Die Vertriebskanäle (Ärzte, Ambulanzen & Apotheken) werden mit Hilfeeines in der Medizinbranche etablierten Vertriebspartners (Gespräche imGange) durch Print (Fachpublikationen) & Onlinemedien, Kongresse unddem Anwendungsworkshop (Schulung zum P-STIM Arzt) erreicht. ImZuge des Anwendungsworkshops wird der Applikationsstift mit eingraviertenNamen an die teilnehmenden Ärzte verschenkt.Gesamt betragen die Marketingkosten ca. € 937.000 (2. HJ 2012),€ 1.040.000 (2013), € 1.077.000 (2014) und € 1.114.000 (2015).

Finanzplanung

Es wird von ca. 6 Behandlungen pro Patient und einem Deckungsbeitragvon € 10 pro Klebeelektrode ausgegangen. Die größten Kostengruppenbilden Marketing und Forschung & Entwicklung.In 2013 wird im Bereich chronische Wirbelsäulenbeschwerden miteinem Umsatz von ca. € 4.300.000 gerechnet. Für das Folgejahr 2014wird bereits mit einem Umsatz von ca. € 10.800.000 gerechnet. DasGeschäftsfeld diabetisches Fußsyndrom wird 2013 ca. € 380.000 zumUmsatz beisteuern; im Jahr 2014 ca. € 630.000.

Ausblick

Im September 2013 soll AuriMod, die zweite Gerätegeneration, P-STIMabgelöst haben. AuriMod besticht durch eine für den Patienten individuelleinstellbare Therapie (Stärke, Frequenz) und mehr Tragekomfort. In Zukunftsoll P-STIM auch in anderen Bereichen der Schmerztherapie (z.B.:in der Gynäkologie) eingesetzt werden. Weiters ist eine Durchdringungdes gesamten europäischen Marktes geplant.

Cooperation Partner

  • Rektorat Medizinische Universität Wien
    Spitalgasse 23
    Ebene 01
    1090 Wien

  • Kontaktperson
    Mag. Peter Soswinski
    E-Mail: peter.soswinski@
    meduniwien.ac.at
    Dr. Jozsef Constantin Széles
    E-Mail: jozsef.szeles@
    meduniwien.ac.at
    Tel. +43 1 401 60 10 162

Student Team

  • Sandra Bauer
    Barbara Lebersorger
    Lisa Nagl
    Sandra Neunteufl
    Dragan Zivkovic