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CLOUD COMPOSING - Die integrative Musikcommunity

Wintersemester 2010/11 

Executive Summary 

Kurzbeschreibung: 

Es existiert eine größere Anzahl von Hobbymusikern, deren Bedürfnisse in besonderem Maße durch Online-Lösungen befriedigt werden könnten, da sie im geographischen Umfeld nur schwer „kongeniale“ musikalisch orientierte Personen finden können. Cloud Composing als Web 2.0 Plattform ist dabei ein Marktplatz, auf dem Musiker einander finden, musikalische Ideen austauschen und eine gemeinsame Komposition erstellen können. Dies stellt für sie das Ausleben ihrer musikalischen Vision dar. Außerdem soll den Musikern die Möglichkeit und Unterstützung angeboten werden, ihre erstellten Songs anschließend auch für die Steigerung ihrer Bekanntheit und potenziellen finanziellen Erfolg vermarkten zu können. Cloud Composing als Plattformlösung, die auf einer Community basieren wird, ist dabei nicht radikal neu, sondern versucht, Lerneffekte schon bestehender Konkurrenzplattformen zu integrieren und sich somit einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Essenziell ist hierbei immer, einerseits einen „Buzz“ in der Community zu erzeugen und gleichzeitig genug Kanäle nach außen zu schaffen, um Erfolg zu ermöglichen. 

Ausgangssituation 

Auf Plattformen à la Youtube nutzen Millionen von Hobbymusikern die Möglichkeit, selbstkomponierte oder oft auch gecoverte Werke zu präsentieren. Nur ein kleiner Teil dieser Hobbymusiker ist in Bands organisiert oder erfolgreich, sodass eine große Anhäufung isolierter, aber komplementär verknüpfbarer musikalischer Fähigkeiten existiert, deren synergetisches Potenzial großteils ungenutzt bleibt. Cloud Composing soll ein „get together“ von Hobbymusikern, gemeinsames Komponieren und den Weg hin bis zu einer etwaigen Kommerzialisierung ermöglichen und unterstützen. 

Projektziel

Das Ziel des Projekts war die Beantwortung der Frage, ob genügend Kundenbedürfnis und Wachstumspotential für eine neue musikausgerichtete Plattform bestehen und wie diese am effektivsten erstellt und betrieben werden könnte, so dass sie langfristige wirtschaftliche Vorteile für den Auftraggeber realisierbar macht. 

Vorgehensweise und Methodik 

  • Der Weg zur Zielerreichung gestaltete sich in drei Etappen.

    Marktanalyse
    Marktpotenzial, -volumen und möglicher Marktanteil sowie Trends am relevanten Markt und dessen Wachstum wurden durch das Einsetzen von Internetrecherche und Interviews abzuschätzen versucht. Weiters erfolgte die Zielgruppenanalyse anhand Interviews mit potentiellen Plattform-Usern (Musiker und Produzenten). 

  • Konkurrenzanalyse
    Durch Betrachten möglicher Konkurrenten wurde es ermöglicht, in direkte und potenzielle Wettbewerber (die bspw. einen kleinen Teil der eigenen Leistung substituieren könnten) zu unterscheiden. Die „bedrohlichsten“ direkten Konkurrenten wurden danach durch Beobachtung von vier Kriterien in ihrer Wichtigkeit zu werten versucht. Je mehr Konkurrenten man in dieser Phase wahrnimmt, desto weniger Überraschungen gibt es dann bei der Lancierung.

  • Geschäftsmodell
    Die Entscheidung für ein bestmögliches und profitbringendes Geschäftsmodell musste getroffen sowie danach eine konkrete Gewinn Formula festgelegt werden. 
    Bei der Erstellung des Geschäftsmodells wurden zuerst die Zielkunden definiert und ihre zentralen und wichtigsten Bedürfnisse analysiert, um ein Angebot zusammenzustellen, das diese Bedürfnisse optimal befriedigen kann. In einem nächsten Schritt wurden die Schlüsselressourcen analysiert, die zur Konkretisierung und Realisierung der Angebotsziele beitragen. Anschließend wurden auch noch die Schlüsselprozesse ausgearbeitet, die die profitable Bereitstellung von Customer Value Proposition nicht nur wiederholbar sondern auch skalierbar machen. Das Geschäftsmodell wurde dann noch um die Gewinn-Formel erweitert, die definiert, wie das Unternehmen Wert für den Kunden und für sich selbst schafft. 

Ergebnisse 

Anhand der umfangreichen Analysen und geführten Interviews kann auf Potenzial in diesem Marktsegment geschloßen werden. Weiters besteht hinreichend Bedürfnis unter den potentiellen Usern für die Cloud Composing Plattform. Es wird vorgeschlagen eine eigene Platform aufzustellen und keine schon bestehende aufzukaufen, aufgrund einer besseren und höheren Steuerbarkeit als mit einem Partner. Die ausreichende Erfahrung unseres Projektpartners in dem Technologie- und Softwaresektor sowie seine
Marktkraft könnten helfen möglich auftretende Probleme in diesen Bereichen zu bewältigen.
Es ist aber darauf hinzuweisen, dass das angestrebte Umsatzziel innerhalb der ersten Jahre realistischer Weise nicht erreicht werden kann.

Cooperation Partner

Student Team

  • Balázs Banner
    Klaus Mascher
    Snezhanka Mihaleva
    Katja Ternar