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3p+ - Profiler - Ein Präsentations- und Kommunikationstool der nächsten Generation

Wintersemester 2009/2010 

Executive Summary

Hintergrund und Produktbeschreibung

Der Profiler ist ein innovatives Kommunikations- und Präsentationstool der nächsten Generation, welches von Wolfgang Viehböck, dem Unternehmensgründer von 3P+ entwickelt wurde. Das Konzept des Profilers entspringt den täglichen Problemstellungen im Bereich Innenarchitektur und Design. Konkret handelt es sich um lange, kreative, beratungsintensive Projekte mit sehr komplexen Inhalten und vielen mitwirkenden Entscheidungsträgern, die jeweils unterschiedliche Sichtweisen auf bestimmte Ergebnisse und Arbeitsprozesse haben.

Das Unternehmen 3p+ sowie das Produkt Profiler befinden sich noch in den Anfangsphasen der Gründung bzw. Markteinführung, weshalb weitere Ideen für die Anwendung des Profilers sehr interessant sind. Die dadurch erzielte Diversifizierung der Zielmärkte kann so einen positiven Einfluss auf den Unternehmenserfolg von 3P+ haben.

Projektziel

Ziel war es, möglichst viele neue und attraktive Anwendungsgebiete für den Profiler zu identifizieren, diese anschließend zu bewerten und eine Kommerzialisierungsstrategie für die vielversprechendsten Bereiche zu erstellen. Dabei sollen diese neuen Anwendungsgebiete nicht nur potentiell mit dem Profiler lösbare Problemstellungen aufweisen, sondern auch den Anforderungen der strategischen Planung des Kooperationspartners entsprechen.

  • Rechtliche und ethische Unbedenklichkeit.

  • Keine direkte Konkurrenz mit etablierten Herstellern.

  • Break-Even soll innerhalb von drei Jahren erreichbar sein.

  • Es soll kein zu komplexes Prozesswissen benötigt werden (in Bezug auf die Notwendigkeit zusätzlicher Mitarbeitender, um diesen Bereich bearbeiten zu können).

Vorgangsweise

Die Bearbeitung erfolgte in einem 4-stufigen Prozess, der die folgenden Schritte umfasste:

  • Identifikation der Benefits der Technologie durch Befragung aktueller und potentieller User.

  • Suche nach alternativen Anwendungsgebieten, in denen die zuvor ermittelten Benefits ebenfalls relevant sind, mittels Broadcasting in Expertencommunities und Expertenbefragung.

  • Analyse und Ranking der identifizierten Anwendungsbereiche hinsichtlich ihrer kommerziellen Attraktivität.

  • Ableitung von Kommerzialisierungsstrategien für die drei aus Unternehmenssicht attraktivsten Anwendungsbereiche.

Ergebnisse

In einem ersten Schritt wurden 26 Interviews mit aktuellen und potenziellen Usern des Profilers geführt, um dessen Benefits aus User-Sicht zu ergründen. Diese zentralen Benefits sind „Kommunikation/Moderation komplexer Inhalte“, „Dokumentation“ und „Integration verschiedener Medien“.

Auf Basis dieser Informationen wurden in der Folge im Zuge von 60 Interviews Anwendungsbereiche gesucht, in denen dieselben Benefits ebenfalls relevant waren. Insgesamt konnten 15 solcher alternativen Anwendungsbereiche identifiziert werden, die von Eventmarketing über Supervision bis zum Einkaufsprozess reichen.

Die aus kommerzieller Sicht vielversprechendsten Anwendungsbereiche sind:

  • Einkauf in der Medizintechnik unter Berücksichtigung des allgemeinen Einkaufsprozesses,

  • „Intelligente Collage“ mit Schwerpunkt auf Lay¬outing in der Musikindustrie und den Printmedien,

  • Auftragsabwicklung im Spezialmaschinenbau.

Im Rahmen der detaillierten Kommerzialisierungsstrategie wurde als interessantester Markt der Bereich „Intelligente Collage“ identifiziert. Hier kann der Profiler z.B. im Projektmanagement bei der Veröffentlichung neuer Tonträger und im Layoutgestaltungsbereich großer Zeitschriften mit geringem Adaptierungsaufwand rasch eingesetzt werden. Der Markteintritt sollte rasch erfolgen, da direkte Konkurrenzprodukte derzeit noch nicht vorhanden sind.

Die Bereiche „Einkauf in der Medizintechnik“ und „Auftragsabwicklung im Spezialmaschinenbau Spezialmaschinenbau“ bieten ebenfalls sehr interessante Möglichkeiten, den Profiler als Nischenprodukt zu etablieren, allerdings verbunden mit einem größeren Adaptierungsaufwand am bestehenden Produkt.

Cooperation Partner

  • Wolfgang Viehböck
    Klaudia Klarner
    3p+ projekt produkt präsentation

Student Team

  • Aneta Bryla
    Florian Eckmayr
    Christoph Grabner
    Maria Hochstöger
    Radoslav Karpienko
    Bianca Konrath
    Josefa Mairanderl
    Nicole Schüller-Buczolich
    Caroline Louise Williams