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Viennacityride - Ein innovatives Mobilitätskonzept

Wintersemester 2009/2010 

Executive Summary

Produktbeschreibung

Der Kunde/die Kundin kann über den PC oder sein Smartphone ein freies Auto in seiner Nähe suchen oder auch auf Wunsch bis zu 24 Stunden im Voraus online reservieren. Hinter der Windschutzscheibe befindet sich ein Sensor, über den sich die Tür mittels Bluetooth oder einer Chipkarte öffnen lässt.

Wenn das Auto verfügbar ist, öffnet es sich automatisch und ein grünes Licht leuchtet auf, ansonsten erscheint ein rotes Signal auf der eingebauten Box und am Display wird der Standort des nächstgelegenen Fahrzeuges angezeigt. Im Handschuhfach des Autos befinden sich der Zündschlüssel und die Tankkarte mit der man bei allen BP-Filialen in Wien gratis tanken kann.

Geschäftsmodell

Die Einnahmen werden durch die Vermietung von Smarts und durch den Verkauf von Autowerbeflächen, die sich auf den Dachträgern befinden, erzielt. Die Smarts können sowohl minutenweise, pro Stunde als auch pro Tag gemietet werden, wobei unterschiedliche Abrechnungstarife Anwendung finden.

Unique Selling Proposition

ViennaCityRide ist der einzige Anbieter, bei dem das Fahrzeug nahezu überall abgeholt und wieder abgestellt werden kann. Zu jeder Tageszeit ist – unabhängig von Geschäftsöffnungszeiten – ein spontaner Zugriff auf das Auto möglich. Diese Flexibilität bietet kein anderer Anbieter zu solch einem günstigen Preis.

Marktanalyse

Der Markt in dem sich ViennaCityRide positioniert ist stark wachsend, wobei sich die Wachstumsraten international ungefähr auf 30% belaufen. Anfang 2011 startet ViennaCityRide mit einem Pilotprojekt, in dem 200 Autos in den Bezirken Floridsdorf und Donaustadt zur Verfügung gestellt werden. Hier beträgt das erreichbare Marktpotential rund 167.000 Personen. Der weitere Ausbau auf den Großraum Wien soll im Jahre 2012 erfolgen. Die Hauptzielgruppe sind vor allem flexible, spontane und urbane Menschen, die gerne mit dem Auto unterwegs sind, sich jedoch kein eigenes leisten können oder wollen. Weiters können auch Geschäftskunden/Geschäftskundinnen ViennaCityRide nutzen.

Konkurrenzanalyse

Die größten Konkurrenten von ViennaCity- Ride sind die öffentlichen Verkehrsmittel, das Taxi und die diversen Autovermietungen. Trotz starken und gut bekannten Mitbewerbern ist ViennaCityRide das einzige Unternehmen, dass seinen Kunden/Kundinnen die größte Flexiblität, absolute Preistransparenz durch minutengenaue Abrechnung bietet.

SWOT-Analyse

Eine der größten Stärken von ViennaCity- Ride ist die Möglichkeit das Fahrzeug überall abstellen zu können. Außerdem wird im Vergleich zur Konkurrenz absolute Flexibilität und ein transparenter Preis geboten. Als Schwäche kann die geringe Autoanzahl in der Anfangsphase genannt werden, da nicht garantiert werden kann, dass sich immer ein freies Auto in Kundennähe befinden wird. Der unzureichende öffentliche Nachtverkehr und die Expansionsmöglichkeiten auf andere Städte stellen Chancen dar. Mögliche Gefahren sind viele etablierte Konkurrenten, geringe Gewinnmargen und die eventuell anfallende City-Maut.

Finanzanalyse (Break-Even)

Der Umsatz Break-Even-Point wird im Most- Likely Case in Mai 2013 erreicht. Der Investitionsbedarf im ersten Jahr beläuft sich in diesem Fall auf rund € 850.000. Der verbleibende Kapitalbedarf wird durch externe Finanzierung aufgebracht. Es werden sowohl private Kapitalgeber, staatliche Förderungen als auch Kreditaufnahme in Anspruch genommen.

Cooperation Partner

  • Mag. Felix Badura

Student Team

  • Anic Denis
    Auer Nicole
    Magdalena Butkovic
    Eva Tyrkiel
    Daniela Wurnitsch