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Drahtwarenhandlung Popper Landsiedl - Morespace

Wintersemester 2009/2010 

Executive Summary

Produkt

Durch die Entwicklung von MoreSpace wurde eine völlig neuartige Methode der Flächenoptimierung verwirklicht. Durch Verwendung von MoreSpace wird erstmals erreicht, dynamische Aspekte bei der Optimierung der Raumnutzung sowohl von bestehenden Gebäuden als auch in der Planungsphase von Großgebäuden zu berücksichtigen. Als einziges Produkt am Markt bietet MoreSpace diese Kombination aus statischen Analysen und dynamischen Simulationen an. Damit wird ein vollkommen neuer Ansatz in der Raumplanung verfolgt, in dem Faktoren in die Optimierungsberechnungen einfließen, die sich im Zeitablauf verändern und den Simulationsvorgang stark beeinflussen. Durch die Anwendung von MoreSpace können laut einer Studie der ETH Zürich bei bestehenden Gebäuden bis zu 40 Prozent der dynamisch genutzten Fläche eingespart werden. Auch in der Vorbauphase kommt es zu erheblichen Einsparungspotentialen. Dies führt dazu, dass sich die Anschaffung von MoreSpace für den Kunden bereits im ersten Jahr amortisiert.

Marketing

Dieser Durchbruch im Flächenmanagement soll für Architekturbüros im Bereich der Vorbauphase durch eine einfach zu bedienende, lizensierbare Variante MoreSpace Stand- Alone einen neuen Standard setzen. Die spezifische Anpassung von MoreSpace in einer individuell für Kunden aus dem Bildungsbereich implementierte Lösung (More- Space Individual) ermöglicht es mit Hilfe der regelmäßigen Betreuung durch das Entwicklerteam unentdeckte Potenziale des jeweiligen Systems voll auszuschöpfen.

Stand der Entwicklung

Derzeit befindet sich das Produkt in der Entwicklungsphase. Gemeinsam mit der TU Wien, welche MoreSpace mitentwickelt, wird das Programm ab dem WS 2010/11 in der Praxis erprobt. Eine kommerziell verwertbare Variante für Bildungseinrichtungen (MoreSpace Individual) wird ab 2012 verfügbar sein. Die lizensierbare Variante (MoreSpace Stand-Alone) wird ab 2013 über einen zweistufigen Vertrieb erhältlich sein.

Markt

Als potentielle Kunden für MoreSpace Individual kommen sämtliche universitäre Bildungseinrichtungen im DACH-Raum, 505 an der Zahl in Frage. Bei einem durchschnittlichen Preis für das erstmalige Setup von 60.000 Euro ergibt sich somit ein Marktpotential von rund 30 Millionen Euro. Dazu kommen ungefähr 10.000. Support-Einnahmen pro Kunden und Jahr, was ein weiteres Umsatzpotenzial von ca. 5 Millionen Euro ergibt. Für MoreSpace Stand-Alone kommen als potentielle Kunden Architekten ab 250.000 Euro Jahresumsatz in Frage. Im DACHRaum gibt es davon 6.168, was bei einem einmaligen Lizenzpreis von 4.000 Euro ein Marktpotential von 25 Mio. Euro ergibt.

Unternehmen

Die Entwicklung von MoreSpace wird von der Drahtwarenhandlung OEG, einem sehr breit aufgestellten Unternehmen im Bereich der Simulations- und Visualisierungstechnik, welches von DI Michael Landsiedl und Dr. Nikolaus Popper, zwei führenden Experten auf diesem Gebiet, gegründet wurde. Ab der Fertigstellung wird MoreSpace im Rahmen der eigens dafür gegründeten DWH Simulation Services GmbH, die ebenfalls im Eigentum von Dr. Popper und DI Landsiedl stehen wird, vertrieben.

Finanzanalyse (Break-Even)

Da in den Jahren 2010 und 2011 das Produkt noch entwickelt werden muss, kann einen Umsatzplanung erst ab 2012 beginnen. Die bis dahin anfallenden Entwicklungskosten von 200.000 Euro sind aber in jedem Fall in voller Höhe durch eine Förderung abgedeckt. Im most-likely-Case erreicht der Umsatz 2014 ungefähr eine Million Euro, der Break Even Point wird bereits im zweiten Jahr des Vertriebs, 2013, erreicht.

Zusammenfassung

MoreSpace setzt im Rahmen der Vor- wie auch Nachbauphase einen neuen Standard im Bereich der Flächenoptimierung. Kaum vergleichbare Konkurrenzprodukte, ein stabiles Marktumfeld und das ungeheure Einsparungspotenzial für die Kunden führen auch langfristig für die DWH Simulation Services GmbH zu gesundem und nachhaltigem Wachstum.

Cooperation Partner

  • DI Michael Landsiedl,
    Dr. Nikolaus Popper
    Drahtwarenhandlung Popper Landsiedl OEG

Student Team

  • Nikolaus Beier
    Florian Fuchs
    Silvia Lifka
    Philipp Samonigg