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E&I - Konzeption einer relationalen Datenbank

Wintersemester 2004/05 

Executive Summary 

Ausgangssituation 

Die Abteilung für Entrepreneurship und Innovation ist seit Ihrer Gründung stetig gewachsen. Dieses Wachstum und der hohe Grad an Dynamik stellen die Datenverwaltung ständig vor neue Herausforderungen. Die sich derzeit in Verwendung befindenden zehn Datenbanken unterstützen diese Anforderungen nur suboptimal, da sie in verschiedenen Dateiformaten angelegt, untereinander nicht verknüpft und daher unübersichtlich sind. Es kommt zu Doppeleinträgen und Abfragen bzw. Datenauswertungen sind schwierig bis nicht möglich.  

Ziel 

Ziel des Projekts „E&I Datenbank“ ist die Erarbeitung eines Datenbankkonzepts, auf dessen Basis die Implementierung einer langfristigen, dem Soll-Zustand entsprechenden Lösung für die Datenverwaltung erfolgen soll. In weiterer Folge sollten Lösungsalternativen vorgeschlagen und anhand relevanter Faktoren bewertet werden.  

Vorgehensweise 

Um die derzeitige Situation und den Soll-Zustand der Datenverwaltung zu erheben, wurden Befragungen mit den Hauptverantwortlichen für die jeweiligen Datenbanken durchgeführt. Ausgehend von diesen Ergebnissen und erweitert um eigene Ideen wurde die graphische Darstellung einer umfassenden Datenbankstruktur vorgenommen. Diese Datenbankmodellierung wurde in einem Workshop mit Abteilungsmitarbeitern und im Beisein eines Experten diskutiert und hinsichtlich der Anforderungen der User finalisiert. Die in diesem Workshop erarbeitete Ideallösung diente dem Projektteam zur Ableitung von Implementierungsalternativen im Spannungsfeld zwischen Leistungsprofil und Kosten.  

Resultat 

Aus der Analyse ergaben sich vier unterschiedliche Lösungsalternativen mit jeweils unterschiedlichen Implementierungsvarianten. Die Lösungen reichen von einer Restrukturierung des bestehenden Systems unter Beibehaltung der momentan verwendeten Datenbanken bis hin zur Implementierung einer komplett auf die Anforderungen der Abteilung zugeschnittenen Individuallösung.
Aufgrund der Evaluierung der einzelnen Alternativen empfiehlt das Projektteam eine von der Universität Göttingen entwickelte Open-Source-Software namens Stud.IP. Stud.IP ist ein Lern-, Informations- und Projekt-Management-System, welches bereits von zahlreichen deutschen Hochschulen, Bildungseinrichtungen, Behörden und Unternehmen eingesetzt wird. Der Fit zwischen den Anforderungen der Abteilung und dem Leistungsprofil dieser Software ist außerordentlich hoch. Die Durchführung von notwendigen Adaptierungsmaßnahmen wird von einem an der Weiterentwicklung von Stud.IP arbeitenden deutschen Unternehmen angeboten.

Cooperation Partner

Student Team

  • Christine Dum
    Stephanie Reimann
    Patrick Schiel