Funding the underground: a systematic exploration of public funding opportunities for the ARENA Wien

03. Juli 2019

Sommersemester 2019 - ARENA Wien

EXECUTIVE SUMMARY

Unser Projektparntner, die Arena Wien, stand vor dem Problem der komplizierten und undurchsichtigen Förderlandschaft der Europäischen Union. Durch die Vielfältigkeit des Veranstaltungsortes ergeben sich viele Möglichkeiten für finanzielle Unterstützungen in unterschiedlichen Bereichen. Unsere Aufgabe war es, diese zu identifizieren. Gemeinsam mit der Arena wurden folgende drei relevanten Bereiche festgelegt: Kunst und Kultur, Umwelt und Denkmalschutz.

Vorgehensweise & Projektverlauf

Das Projekt startete mit einer intensiven Web- und Literaturrecherche in den oben genannten Bereichen auf Europäischer Ebene. Durch diese Auseinandersetzung mit dem Thema wurden zahlreiche Personen identifiziert, die für eine tiefergehende Analyse sorgen. In diesem Zusammenhang wurden zwei Experteninterviews durchgeführt, die für den weiteren Verlauf des Projekts ausschlaggebend waren.

Ein weiteres Interview, sowie analoge Projekte, dienten als Hilfestellung, um eine umfassende Betrachtung sicherzustellen. Im Anschluss folgen eine Liste an potentiellen Förderungen und drei konkrete Handlungsempfehlungen für die Arena Wien.

Experteninterviews

Die befragten Experten zu diesem Thema sind Herr Huter von der WKO sowie Herr Hutter und Herr Weber von der Wiener Magistratsabteilung MA27, Abteilung für Europäische Angelegenheiten. Förderungen auf europäischer Ebene sind mit enormen Aufwand verbunden und erfordern oft eine intensive Berichterstattung sowie Projektbetreuung, die einer Vollzeitbeschäftigung gleicht. Sie werden jedes Jahr im Rahmen sogenannter Calls von der Europäischen Kommission ausgeschrieben und dauern eine Legislaturperiode lang. Die aktuellen Programme sind dieses Jahr ausgelaufen und bislang gibt es keine Auskunft über die Folgenden. Darüber hinaus ist eine grenzüberschreitende Dimension unbedingt notwendig, um sich für eine EU-Förderung zu qualifizieren. Weiters besteht im Bereich Denkmalschutz kein Förderprogramm auf Europäischer Ebene. Aufgrund der aufgezeigten Barrieren hat die Arena eine größere Chance einen finanziellen Zuschuss auf nationaler zu bekommen, somit liegt der neue Fokus auf nationaler Ebene.

In diesem Zusammenhang wurde ein Interview mit der IG Kultur Wien durchgeführt, welches den genauen Bewerbungsprozess für eine österreichische Förderung im Bereich Kunst und Kultur aufzeigt.

Analoge Projekte

Der letzte Teil unserer Recherche umfasst analoge Projekte. Ziel ist es, ähnliche, bereits abgeschlossene Projekte aufzuspüren, die auf nationaler Ebene gefördert wurden und an denen sich die Arena orientieren kann.

Besonders relevant sind Projekte, die von der MA 7 (Abteilung für Kunst und Kultur) unterstützt wurden. Hierbei sind vor allen zu nennen: der Verein Wiener Stadtfeste, mit einer Subventionierung von 406.000 € für die Durchführung eines Events, sowie das WUK (Werkstätten- und Kulturhaus) mit einer Konzeptförderung in der Höhe von 520.000 €.

Fazit & Handlungsempfehlungen

Nach umfangreicher Recherche und drei Experteninterviews stellt sich heraus, dass das Förderpotential der Arena Wien eher auf nationaler Ebene zu erreichen ist. Es ergeben sich sechs Förderprogramme in den Bereichen Kunst und Kultur, Umwelt- sowie Denkmalschutz, die für die Arena relevant sind. Dafür werden konkrete Handlungsempfehlungen gegeben, sowie relevante Kontaktpersonen identifiziert.

Cooperation Partner

  • Arena Wien
    Baumgasse 80
    1030 Wien
    Österreich

Contact Person

Student team

  • Philipp Andréewitch

  • Nicole Grausam

  • Alexander Lind

  • Paula Schumacher

  • Christina Streit

Projektbetreuung

  • Dr. Peter Vandor

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