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Masterarbeiten

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Vergabe von Masterarbeitsthemen

Um auf dem Gebiet des Steuerrechts eine Masterarbeit verfassen zu können, sind umfassende Kenntnisse der Grundzüge des Steuerrechts erforderlich. Eine vorherige Themenvergabe oder Themenreservierung erfolgt nicht. Die Bearbeitung eines steuerrechtlichen Masterarbeitsthemas kann außerdem nur jenen Studierenden empfohlen werden, die sich in der Lage fühlen, rechtswissenschaftliche Fragestellungen zu behandeln. Der Erfolg, mit dem nicht nur die steuerrechtliche Ausbildung, sondern auch die Ausbildung im Bachelorstudium absolviert wurde, sollte daher entscheidend sein, wenn man sich für die Bearbeitung eines steuerrechtlichen Masterarbeitsthemas interessiert.

Alle Kolleg/inn/en, die sich für die Bearbeitung eines steuerrechtlichen Masterarbeitsthemas interessieren, sollten berücksichtigen, dass auf der einen Seite die Betreuer/innen (jeweils Professor und Assistent/in gemeinsam) in jeder Phase der Arbeit intensive Unterstützung anbieten, aber auf der anderen Seite auch großes Engagement der Bearbeiterin oder des Bearbeiters erwarten. Die Masterarbeitsthemen sollen sowohl den Forschungsinteressen der Bearbeiter/innen als auch den Forschungsschwerpunkten des Instituts Rechnung tragen.

Der betreuende Professor vereinbart bei der vorläufigen Themenvergabe mit jeder Bewerberin und jedem Bewerber gleichzeitig einen Vortragstermin, der innerhalb der darauf folgenden nächsten drei Wochen liegt. Die Bewerberin oder der Bewerber um ein Masterarbeitsthema hat bis dahin intensiv Literatur und Judikatur zu recherchieren und zu behandelnde Fragestellungen und möglicherweise auch Ansätze für eine Gliederung zu entwickeln. In einem halbstündigen Vortrag, bei dem auch Assistent/inn/en des Instituts und interessierte andere Studierende anwesend sind, werden die bisherigen Ergebnisse präsentiert. Dann besteht die Möglichkeit zur Diskussion, die etwa ebenfalls 30 Minuten dauert. Auf Grund des Vortrags und der nachfolgenden Diskussion wird vom betreuenden Professor und der Bewerberin oder dem Bewerber gemeinsam entschieden, ob es sinnvoll ist, ein steuerrechtliches Masterarbeitsthema zu behandeln. Der Grundgedanke hinter diesem Vergabeverfahren liegt darin, dass es im schlimmsten Fall besser ist, nach zwei oder drei Wochen auf ein anderes Fach "umzusatteln", als nach mehreren Monaten zu merken, dass die Stärken einer Bewerberin oder eines Bewerbers weniger auf dem Gebiet der Rechtswissenschaft als in anderen Fächern liegen. Zeigt sich im Rahmen des Vortrags und der Diskussion, dass die Bewerberin oder der Bewerber für die Bearbeitung eines steuerrechtlichen Themas gute Voraussetzungen mitbringt, hat dieses Verfahren auch den Vorteil, dass durch die zwei- bis dreiwöchige intensive Literatur- und Judikaturrecherche bereits ein solider Grundstock vorliegt, um an der Masterarbeit zügig weiterarbeiten und sie dann auch in rascher Zeit abschließen zu können.

Besonders wertvoll ist das Verfassen einer Masterarbeit im Rahmen des EUCOTAX-Programms. Man tritt dadurch nicht nur vertieft mit dem Internationalen Steuerrecht in Kontakt, sondern arbeitet auch mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen. Das EUCOTAX-Programm genießt zudem einen ausgezeichneten Ruf in der Praxis und hebt die Englischkenntnisse auf ein fachspezifisches Niveau.