Read out

SBWL Informationswirtschaft

Die SBWL In­form­a­tion­swirtschaft disku­tiert die ver­schiedenen Per­spekt­iven der Sys­tem­an­a­lyse. Ab­solven­ten dieser SBWL sind gut aus­ge­bil­det, um als Sys­tem­an­a­lyst in den Bereichen Con­sult­ing, Systementwicklung und IT-­Man­age­ment zu arbeiten oder eine weit­ere akademis­che Kar­ri­ere an­zustreben. Die SBWL In­form­a­tion­swirtschaft be­trachtet Systeme auf ver­schiedenen Ebenen sowie un­ter­schied­liche Aspekte von Systemen. Dabei wer­den for­m­ale, tech­nis­che Systeme gleich­ermaßen be­sprochen wie soziale Systeme. Die SBWL er­fordert ein In­teresse an ana­lyt­ischen Frages­tel­lungen und In­form­a­tionssystemen, und ver­mit­telt den Teil­nehmern Meth­oden und Konzepte, um diese sys­tem­at­isch und um­fassend zu durch­drin­gen.

>In­fobroschüre<

Zugang

BITTE BEACHTEN SIE: Ab WS 2015/16 wird ein Ein­stiegst­est durchgeführt. Dieser Test be­han­delt die Kapitel 2, 3 und 9 des Buchs „Wirtschaftsin­form­atik“ (siehe http://lehr­buch-wirtschaftsin­form­atik.org/wiki/toc). An­fang Septem­ber bzw. An­fang Feb­ruar fin­det die AG "Ein­stieg in die SBWL: In­form­a­tion­swirtschaft" statt, welche mit dem Ein­stiegst­est ab­schließt. Die 75 be­sten Teil­nehmer er­hal­ten einen Platz in der SBWL (wobei Green­cards die Zahl ver­rin­gern).

Die AG "Ein­stieg in die SBWL: In­form­a­tion­swirtschaft", welche 2 Repi­tit­ori­enter­mine und einen Ter­min für die Prüfung bein­hal­tet ist Voraus­set­zung für die SBWL In­form­a­tion­swirtschaft. Bitte melden Sie sich für die AG "Ein­stieg in die SBWL: In­form­a­tion­swirtschaft" an. Bei er­fol­greicher Able­gung können Sie sich an­schließend für einen der drei Kurse 1 an­melden, sofern Sie un­ter den be­sten 75 (abzgl. Green­card) sind.

Green­card

Stud­i­er­ende, die bis zum 30. August bzw. 30. Jänner ein „Sehr Gut“ in BIS-1 und BIS-2 nach­weisen, er­hal­ten eine Green­card. Die Zahl der Green­cards re­duziert die An­zahl der Testteil­nehmer, die in die LV-1 auf­gen­om­men wer­den können. Wenn bspw. 10 Green­cards vergeben wer­den, wer­den 75-10 = 65 Plätze über den Test vergeben.

Bitte senden Sie Ihr Sam­melzeugnis an sek­ret­ari­at@ai.wu.ac.at.

Er­stter­minprüfun­gen

In den Lehrver­an­stal­tun­gen 2 bis 5 der SBWL finden am Ende der er­sten Ver­an­stal­tung Tests statt. Ge­gen­stand dieser Tests sind die In­halte der er­sten Ver­an­stal­tung. Sie fließen zu 5% in die End­note ein. Ab­wesen­heit zu Be­ginn der er­sten Ver­an­stal­tung birgt die Ge­fahr, den Platz an Leute von der Warteliste zu ver­lieren. Eine LV-­Ab­mel­dung nach Be­ginn der Ver­an­stal­tung ist nicht mehr möglich.

Insges­amt gibt es fünf Lehrver­an­stal­tun­gen.

Für die Teil­nahme an den LVs Kurs 2 - Kurs 5 muss vorab Kurs 1 be­st­anden wer­den.

Kurs 1 (For­m­ale Grundla­gen der Sys­tem­an­a­lyse)

Diese LV ist eine Einführung in grundle­gende Meth­oden und Den­k­weisen für eine Sys­tem­an­a­lyse. Am Ende der Lehrver­an­stal­tung sollt der Stud­i­er­ende fol­gende Lern­er­folge erkennen können.

  • Ana­lyt­isch geschultes Den­ken

  • Fähigkeit zum ab­strak­ten Den­ken

  • Verständ­nis für Cod­ier­ung von Daten, In­form­a­tion, Wis­sen

  • Grundfähigkeiten der Mod­el­lier­ung und Meta-­Pro­gram­mier­ung

  • Al­gorith­men auf Struk­turen und Graphen

  • Verständ­nis für (for­m­ale) Sprac­hen und ein­fache Auto­maten

Kurs 2 (Daten­ori­entierte Sys­tem­an­a­lyse)

Die LV soll eine Einführung in die Konzepte der daten­ori­entier­ten Sys­tem­an­a­lyse bi­eten und die Fähigkeit zur An­wendung in be­trieb­swirtschaft­lichen Aufgaben ver­mit­teln. Dabei geht es vor allem um den prakt­ischen Ein­satz von re­la­tionalen Daten­bank­systemen und der Ab­frage­sprache SQL, die auto­mat­is­ierte Auswer­tung mit grundle­genden stat­istischen Meth­oden sowie die Auf­bereit­ung der Ergeb­n­isse.

  • Das Entity-Re­la­tion­ship-­Mod­ell als grundle­gendes Werkzeug der daten­ori­entier­ten Mod­el­lier­ung

  • Re­la­tionale Daten­banken und andere Daten­quel­len

  • Grundle­gende Ana­lysen mit SQL und Stat­istikpaket R

  • Auto­mat­is­ierte Auswer­tun­gen und Re­ports

Kurs 3 Pro­cess-ori­ented Sys­tem Ana­lysis (in Eng­lish)

Dieser Kurs ver­mit­telt die Grundla­gen der prozessor­i­entier­ten Sys­tem­an­a­lyse. Be­ginnend mit einem Überblick über die Konzepte des Prozess­man­age­ments wer­den die Grundla­gen der Prozess­mod­el­lier­ung be­sprochen sowie ver­schiedene Ana­lyse­tech­niken zur Er­hebung von Prozessen, dem Auf­decken und Schwach­s­tel­len und der Ablei­tung von Prozess­verbesser­ungen.

  • Er­stel­lung einer Prozesslandkarte

  • Mod­el­lier­ung mit BPMN

  • Er­hebung­s­tech­niken

  • Qual­it­at­ive Ana­lyse von Prozessen

  • Re­design-Heur­istiken

Kurs 4 Wis­sens­basierte Sys­tem­an­a­lyse

Wis­sen ist nicht der vierte Produk­tionsfak­tor, son­dern der entscheidende Produk­tionsfak­tor in un­serer Zeit. In dieser Lehrver­an­stal­tung bekom­men Sie einen um­fassenden Überblick über wis­sens­basierte Sys­tem­an­a­lyse und wis­sens­basiertes Man­age­ment, in einem gan­zheit­lichen, un­ternehmensum­fassendes Kon­text.

  • Grundla­gen des wis­sens­basier­ten Man­age­ments

  • Bekan­nte Ansätze des wis­sens­basier­ten Man­age­ments

  • Das ja­pan­is­che Mod­ell nach Nonaka und Takeuchi

  • Das Baustein­mod­ell von Probst et al.

  • Neuere Ansätze des wis­sens­basier­ten Man­age­ments

  • Ja­pan­is­che Schule (Man­aging Flow: A Pro­cess The­ory of the Know­ledge-­Based­Firm)

  • Amerik­an­is­che Schule (The­ory U: Lead­ing from the fu­ture as it emerges)

  • Com­munity of Prac­tice

  • Amöben­mod­ell an­hand des Beis­piels Gore

  • Scrum

  • Ab­sorpt­ive Ca­pa­city

  • Praxisbeis­piele und Mod­elle zu Wis­sens­basierter Vi­sion­sentwicklung und in­nov­at­iven Han­deln auf Basis von Bedürfn­iswis­sen

Kurs 5 Forschungssem­inar (in Eng­lish)

Der In­halt dieser LV ist die Er­stel­lung einer wis­senschaft­lichen Arbeit in Eng­lisch oder Deutsch. Aus­gang­spunkt ist hi­erfür ein zugew­iesener Bas­is­artikel aus einer sehr guten wis­senschaft­lichen Zeits­chrift un­seres Faches.

Bis zum Zwis­chen­ter­min ist fol­gendes auszuarbeiten:

  • Rechtzeit­ige Abgabe eines Pro­pos­als in PDF, ver­fasst in LaTeX. Um­fang ca. 2-3 Seiten. In­halt: Zusam­men­fas­sung des Bas­is­artikels, sowie Vor­stel­lung dreier möglicher Forschungs­fra­gen und die dafür ge­fundene über den Bas­is­artikel hin­aus­ge­hende Lit­er­atur (mindes­tens 10 Quel­len aus hoch­wer­ti­gen Journ­als, keine Bücher oder In­ter­netquel­len).

  • Vor­stel­lung des Bas­is­artikels und die Vor­stel­lung von drei möglichen abgeleiteten Forschungs­fra­gen. Diese Vor­stel­lung geschieht mit­tels Präsent­a­tion (PDF oder Power­Point) in genau 10 Minuten. Die let­zte Folie soll die drei Forschungs­fra­gen zur Diskus­sion stel­len.

Auf Basis des Vor­trags und des Ge­sprächs beim Zwis­chen­ter­min wird in­di­vidu­ell in not­wendi­gen It­er­a­tionss­ch­rit­ten die zu er­stel­lende Sem­in­ararbeit ent­wor­fen und let­zt­lich bis Ende des Semesters fer­tigges­tellt.

--------------

Gener­elle Re­gel­un­gen zu Teil­leis­tun­gen und Beno­tung bei PIs im Rah­men der SWBL

max. 20% Fehl­s­tun­den er­laubt bei PI.  

Die Note setzt sich aus mind. 3 Teil­leis­tun­gen zusam­men. 

Ab einer er­brachten Teil­leis­tung be­steht nicht mehr die Möglich­keit, sich ab­zumelden. 

Prozent-Anteile pro Teil­leis­tung wer­den in­di­vidu­ell pro PI festgelegt und vom LV-Leiter in der er­sten Ein­heit erläutert.

--------------

Gen­eral reg­u­la­tions for the assess­ment of PIs in our SBWL: 

max. 20% miss­ing hours are al­lowed in a PI. 

The grade is com­posed by at least 3 par­tial assess­ments. 

As soon as at least one par­tial assess­ment is com­pleted, it is no longer possible to cancel the re­gis­tra­tion for a course. 

weight of each par­tial assess­ment are in­di­vidu­ally dif­fer­ent per course and shall be ex­plained by the lec­turer in the first lesson.