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Wirtschaft trifft Wissenschaft

Ein Bericht von Ing. Al­fred Kindl der Mark Hy­drau­lik GmbH über ein Prax­is­pro­jekt mit dem E&I-In­sti­tut der WU Wien

Die MARK Gruppe blickt auf eine fast 100jährige Geschichte der In­nov­a­tion zurück. Mit der Erfind­ung der Skischuh­schnalle definier­ten wir den Skisport neu. Durch den Ein­stieg in die Auto­mobilindus­trie schufen wir die Basis für nach­halti­ges un­ternehmerisches Han­deln und damit das Fun­da­ment für die kon­sequente Entwicklung bahn­brechender Tech­no­lo­gien und Produkte.

Am An­fang stand die Idee: In­nov­at­ive ul­traleichte Hy­drau­l­ikzylin­der für sämt­liche Branchen. Markt­forschung und stete In­vesti­tionen in Forschung und Entwicklung führten kon­sequent zu einem neuen Produkt. Un­sere ul­traleichten Hy­drau­l­ikzylin­der sind zwis­chen 30 und 70 Prozent leichter als ver­gleich­bare marktübliche Zylin­der.

Nach einer Entwicklung­s­phase und vielen Test produzieren wir nun seit zwei Jahren ul­traleichte Zylin­der aus Car­bon für die In­dus­trie. Mark be­tritt mit diesem Produkt Neu­land am Hy­drau­l­ikmarkt.
Schwere Stahlzylin­der be­herrschen den Markt. Das Um­den­ken in neue Tech­no­lo­gien wird oft von äußeren Einflüssen angestoßen. „Diesel Gate“ ist einer dieser Kata­lys­atoren der die Nutzfahrzeugh­er­steller zum Nachden­ken an­treibt. E-­Mobilität bei Kom­mun­al­fahrzeu­gen wird z.B. im Bereich der Städte im­mer öfters ge­fordert.

Und genau bei diesem Punkt trifft sich die Wirtschaft mit der Wis­senschaft. Neue Märkte gehören er­schlossen, frische Gedanken gestreut und neue in­nov­at­ive Ansätze vor­an­getrieben. Da­her war die Zusammen­arbeit mit dem In­sti­tut für En­tre­pren­eur­ship & In­nov­a­tion der WU Wien ei­gent­lich der lo­gis­che Sch­ritt für un­ser Un­ternehmen.

Ein Team aus fünf Stud­i­er­enden (Mi­chael Frey, Tamara Har­lander, Flo­rain Krall, Lukas Semel­mayer und Nic­olas Amthor) durch­for­stete neue Märkt. Bei einem Firmen­be­such lernten sie un­ser Produkt kennen, kon­nten einen Blick in die Produk­tion wer­fen und er­hiel­ten damit einen er­sten Eindruck von un­serem Zylin­der. 

Keine Vor­ein­gen­om­men­heit, keine schnell definierte Skep­sis – das haben wir im­mer schon so gemacht – war die Basis für Ihre Arbeit. Mit­tels der TCL – Meth­ode (Tech­no­lo­gical Com­pet­ence Lever­aging) ana­lysier­ten sie mögliche Märkte und An­wendun­gen. Nach einem Zwis­chen­bericht ein­igten wir uns drei An­wendun­gen genauer zu un­ter­suchen. Das Ergeb­nis, dok­u­mentiert mit einen 130 Seiten lan­gen Bericht, ist nun die Basis für un­sere weit­ere Ver­trieb­sentwicklungsstrategie.

Die Zusammen­arbeit mit dem In­sti­tut und der Pro­jektlei­tung von Mag. Phil­ipp Topic und den Stud­i­er­enden war für mich äußerst pro­fes­sion­ell, eine In­spir­a­tion und vor allem em­p­fehlenswert für Un­ternehmen, die neue Wege bes­chreiten wollen.



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