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Kernspaltung in Österreich und Kaugummi aus den Alpen

Bei der Fu­ture Founders Chal­lenge 2018 ge­wannen gleich zwei Grup­pen mit ihren in­nov­at­iven und nach­halti­gen Ideen - beide Pro­jekte ent­standen in der E&I-Gar­age.

Die Fu­ture Founders Chal­lenge ist ein Wettbe­w­erb des Rudolf Sallinger Fonds, bei dem in­ter­d­iszip­linäre Stud­i­er­enden­teams Ideen-Videos zu in­nov­at­iven Pro­jek­ten ein­reichen. Eine Jury be­w­er­tet diese Videos und prämiert am Ende die Gewin­ner. Die Pre­is­gelder haben einen Ges­amt­wert von 10.000 Euro.

Die diesjährigen Gewin­ner­pro­jekte stam­men beide aus der E&I-Gar­age. Dies ist ein Star­tup-Kurs des In­sti­tuts für En­tre­pren­eur­ship und In­nov­a­tion in Ko­op­er­a­tion mit der TU Wien und der BOKU, bei dem ge­mein­same Ideen entwick­elt wer­den können.

Das In­sti­tut grat­uliert den Gewin­nern zu dieser tollen Leis­tung!

Die Pro­jekte

Al­pengummi

Claudia Ber­gero, Sandra Falkner, Richard Hauben­ber­ger und Sarah Heng­st­ber­ger haben sich mit der Frage beschäftigt, wie man ein re­gionales und um­welt­fre­und­liches Kaugummi her­stel­len kann. Die Lösung: eine antibak­ter­i­elle Mis­chung aus Bien­en­wachs und Harz mit dem passenden Na­men Al­pengummi. Die Gewin­nung des Har­zes basiert dabei auf einer al­ten öster­reichis­chen Tra­di­tion. Das Motto der Gewin­ner: Kau ges­cheit – kau Al­pengummi!

Pro­jek­tvideo: youtu.be

Kern Tec

Die zweite Gruppe, ver­tre­ten durch Luca Fichtinger und Mi­chael Breil, hat sich mit einer be­son­deren Art der Kernspal­tung beschäftigt: Sie haben eine Möglich­keit entwick­elt, heimis­che Ob­stkerne in Weich­kern und Hartschale zu trennen. Dadurch lassen sich wer­tvolle Öle im in­dus­tri­el­len Maßstab gewinnen, die zum Beis­piel für die Kos­meti­kin­dus­trie gen­utzt wer­den können. Bis­lang wer­den diese Öle aus Asien im­por­tiert. Kern Tec bi­etet mit ihrer in­nov­at­iven Lösung eine Al­tern­at­ive, die nicht nur re­gionalen Ob­st­bauern eine neue Ein­nah­mequelle ermöglicht, son­dern auch die Um­welt durch die Ein­spar­ung von unzähli­gen Tonnen CO2 schont.

Pro­jek­tvideo: youtu.be



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