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Best-Paper-Award des Journal of Product Innovation Management an E&I

Der Preis für die be­ste wis­senschaft­liche Pub­lika­tion 2017 im Journal of Pro­duct In­nov­a­tion Man­age­ment (JPIM) ging dieses Jahr an Forscher des In­sti­tuts für En­tre­pren­eur­ship und In­nov­a­tion. Das JPIM ist eine der welt­weit führenden wis­senschaft­lichen Zeits­chriften im Bereich In­nov­a­tions­man­age­ment. Insges­amt wurden in diesem Zeitraum im JPIM 54 Artikel pub­liz­iert und knapp 1.000 eingereicht.

Im prämierte Forschung­s­pro­jekt „The So­cial Net­work Pos­i­tion of Lead Users" wird in drei Stud­ien ana­lysiert, welche Net­zwerkpos­i­tion Lead User ein­nehmen. Es zeigt sich, dass diese be­son­ders kreat­iven und leis­tungsstarken In­nov­atoren eine un­gewöhn­lich hohe „Between­ness Cent­ral­ity“ auf­weisen, d.h. als In­form­a­tionsbrücken agieren und dadurch ver­schiedene Grup­pen von Usern ver­binden. Diese Erken­nt­nis ist nicht nur für die Forschung zu User In­nov­a­tion und den Quel­len von In­nov­a­tionen wichtig. Aus Man­age­ment­sicht folgt aus ihr, dass man Big-Data-Suchal­gorith­men, die die Net­zwerkposi­tionen von Usern z.B. in On­line-­Com­munit­ies messen, als ef­f­iz­iente „Short-Cuts“ zur Iden­ti­fika­tion von Lead Usern ein­set­zen kann. In Lead-User­-­Pro­jek­ten macht die Suche nach Lead Usern einen großen Teil des Aufwands aus. Eine ver­ein­fachte Iden­ti­fika­tion hat also einen ho­hen prakt­ischen Wert.

Autoren des Artikels sind Prof. Franke (E&I) sowie Prof. Lettl (WU), Prof. Kratzer (TU Ber­lin) und Prof. Gloor (MIT).

Hier geht es zum vollständi­gen Artikel.



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