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Sigrid Stagl spricht über die Wirtschafts-Nobelpreisträger 2018 in science.orf.at

Der „No­bel­preis“ für Wirtschaft geht heuer an die US-Ökono­men Wil­liam Nord­haus und Paul Romer.

Nord­haus erhält die Auszeich­nung für seine Arbeit zum Klimawan­del, Romer für die Ein­bez­iehung von In­nov­a­tionen in die Makroöko­nomie.

„Nord­haus hat schon in den 80er Jahren be­gonnen, Klimawan­del in die Öko­nomie zu brin­gen“, erklärte Sigrid Stagl, die Lei­t­erin des In­sti­tuts for Eco­lo­gical Eco­nom­ics an der Wirtschaft­suni­versität (WU) Wien, ge­genüber science.ORF.at. „Er war also schon sehr früh be­sorgt darüber, dass der Klimawan­del der wirtschaft­lichen Entwicklung schadet, und hat ver­sucht, das in seinen Mod­el­len zu berück­sichti­gen.“

Nord­haus sei kein Re­volu­tionär seines Fachs, aber ein „Wegbereiter für den Gedanken, dass der Klimawan­del für die Öko­nomie bedeu­tend ist“, so Stagl, die den frischge­backenen No­bel­pre­isträger aber auch krit­is­iert. „Er hat diesen Gedanken in be­stehende öko­nomis­che Mod­elle einge­baut. Mit­tler­weile wis­sen wir aber, dass wir die Mod­elle et­was anders auf­set­zen müssen, damit sie auch fähig sind, mit den Heraus­for­der­ungen des Klimawan­dels umzuge­hen – etwa dass es struk­turelle Veränder­ungen braucht.“

Zum Bericht in science.orf.at: ht­tps://science.orf.at/stor­ies/2940277/



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