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Europarechtstag 2012

Freitag 28.09.2012 und Samstag 29.09.2012, Festsaal der WU Wien

Veranstalter: Institut für Europarecht und Internationales Recht

Der jährlich an einer der österreichischen Universitäten stattfindende Europarechtstag wurde heuer vom Institut für Europarecht und Internationales Recht veranstaltet und fand am Freitag, 28. September 2012 und Samstag, 29. September 2012 im Festsaal der Wirtschaftsuniversität Wien statt. Es nahmen rund 200 TeilnehmerInnen aus Wissenschaft und Praxis teil.

Thema der Konferenz

Die Veranstaltung war dem Generalthema "Kooperation der Gerichte im europäischen Verfassungsverbund - Grundfragen und neueste Entwicklungen" gewidmet. Dabei wurden europäische und internationale Aspekte (das Kooperationsverhältnis zwischen EUGH, EGMR und internationalen Gerichten) ebenso behandelt wie rechtsvergleichende Fragestellungen (Kooperation zwischen europäischen und zB deutschen und französischen Gerichten) und der richterliche Dialog zwischen europäischer und österreichischer Ebene.

Hochkarätige Vortragende

Darüber hinaus gelang es dem Institut für Europarecht und Internationales Recht zahlreiche weitere namhafte in- und ausländische VertreterInnen aus Höchstgerichtsbarkeit, Lehre und Praxis des Europarechts als Vortragende zu gewinnen.

 

ERÖFFNUNG

Die Konferenz wurde am 28. September durch Frau Univ.-Prof. Mag. Dr. Beatrix Karl, Bundesministerin für Justiz, Frau SC Dr. Elisabeth Freismuth, Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und Herrn Institutsvorstand Univ.-Prof. Dr. Erich Vranes, LL.M., Institut für Europarecht und Internationales Recht eröffnet.

Frau Dr. Maria Berger, Richterin am EuGH und Bundesministerin für Justiz aD hielt einen Einführungsvortrag zum Thema „Gerichtsbarkeit und Europäische Integration“.

 

KONFERENZTHEMEN

Frau Prof. Dr. Verica Trstenjak, Generalanwältin am EuGH hielt einen Vortrag zum Thema "Das Kooperationsverhältnis zwischen EuGH und nationalen Gerichten, insbesondere in Bezug auf die Grundrechtecharta".
"Das Kooperationsverhältnis zwischen EuGH und EGMR" behandelte Univ.-Prof. DDr. Christoph Grabenwarter, WU Wien und Richter am Österreichischen Verfassungsgerichtshof.

Univ.-Prof. Mag. Dr. Walter Obwexer, Universität Innsbruck sprach über "Das Kooperationsverhältnis zwischen EuGH und EGMR nach dem EMRK-Beitritt der EU".
"Das Kooperationsverhältnis zwischen EuGH und internationalen Gerichten" behandelte PD Dr. Thomas Jaeger, LL.M., vom Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und
Wettbewerbsrecht, München in seinem Vortrag

Dr. Heiko Sauer, Universität Düsseldorf referierte zum Thema "Die Kooperation zwischen EGMR und deutschen Gerichten".
"Die Kooperation zwischen europäischer und französischer Gerichtsbarkeit" erläuterte Prof. Dr. Jacques Ziller von der Universität Pavia.
"Die Europa-Entscheidungen der Verfassungsgerichte"
behandelte Dr. Mattias Wendel, Humboldt-Universität Berlin.

Zum Thema "Das Verhältnis zwischen europäischer Gerichtsbarkeit und VfGH" referierte Univ.-Prof. Dr. Michael Holoubek, VfGH und WU Wien.
Univ.-Prof. Dr. Clemens Jabloner, Präsident des VwGH behandelte "Das Verhältnis zwischen europäischer Gerichtsbarkeit und VwGH".
"Das Verhältnis zwischen europäischer Gerichtsbarkeit und OGH"
besprach Univ.-Prof. Dr. Georg Kodek, LL.M., OGH und WU Wien.

 

Programm       Video-Mitschnitt WUtv