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Kooperationen und Mitgliedschaften

Das Projekt Austrian Transition to Open Access (AT2OA) hat das Ziel, die Transformation von Closed zu Open Access bei wissenschaftlichen Publikationen mitzutragen und unterstützende Maßnahmen zu setzen. AT2OA startete 2017, setzt sich aus 4 Teilprojekten zusammen und hat eine Laufzeit von 4 Jahren. Alle österreichischen Universitäten sind an diesem Projekt beteiligt. Im Rahmen des Projekts sollen durch Neugestaltung der Lizenzverträge mit den Anbietern und durch gezielte Publikationsunterstützung der Forschenden eine Steigerung des österreichischen Open Access-Publikationsoutputs generiert und neue Wege für das Open Access-Publizieren eröffnet werden. Die UB der WU Wien ist in den zwei Teilprojekten „Analyse der Auswirkung einer Umstellung auf Open Access“ und „Förderung von OA-Publikationen und alternativen OA-Publikationsmodellen“ aktiv vertreten.

e-Infrastructures Austria Plus ist ein gemeinsames Projekt von neun Universitäten und Forschungseinrichtungen zum Aufbau einer Infrastruktur für eScience in Österreich. Laufzeit des Projekts ist von Jänner 2017 bis Ende Dezember 2019. Unter der Leitung der Universität Innsbruck wird an Research-Data-Management-Policies, Datenmanagementplänen, dem Aufbau von Institutionellen Repositorien für Forschungsdaten, Standards für Metadaten nach den FAIR-Principles, dem Aufbau einer DOI-Infrastruktur und ersten Schritten zur Implementierung von Electronic Lab Notebooks gearbeitet.

Das Open Science Network Austria (vormals Open Access Network Austria) wurde 2012 unter dem organisatorischen Dach des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) und der Österreichischen Universitätenkonferenz (UNIKO) gegründet. Durch die Erweiterung der thematischen Ausrichtung von OANA wurde 2018 beschlossen, das Open Access Network Austria in Open Science Network Austria umzubenennen. Das Akronym OANA bleibt jedoch weiterhin bestehen. Hier finden Sie Informationen über die Mission von OANA, die Mitglieder des Kernteams und weitere Ansprechpersonen für Open Science Themen an österreichischen Institutionen.

Im Dezember 2016 endete das dreijährige, vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) geförderte Partnerprojekt e-Infrastructures Austria. Das Projekt verfolgte den koordinierten Aufbau von digitalen Archiv-Infrastrukturen und die Weiterentwicklung von forschungsunterstützenden Services. In verschiedenen Arbeitsgruppen, Veranstaltungen und Workshops und unter Einbezug von Bibliotheken, IT-Services und Wissenschafterinnen und Wissenschafter auf lokaler und nationaler Ebene gab es einen regen Erfahrungsaustausch zu technischen, organisatorischen, rechtlichen und inhaltlichen Themen.

OpenAIRE (Open Access Infrastructure for Research in Europe) versteht sich als zentrale Open Access-Infrastruktur und Serviceeinrichtung für Forschung. Über 50 Projektpartner haben sich zusammengeschlossen und verfolgen den Aufbau einer elektronischen Forschungsinfrastruktur in der Europäischen Union. Das Ziel ist, Open Science zu propagieren und die Auffindbarkeit sowie die Wiederverwendbarkeit von Publikationen und deren dazugehörige Daten der europäischen Förderprogramme FP7 und Horizon 2020 zu erhöhen. Zukünftig möchte OpenAIRE als wichtigste europäische e-Infrastruktur einen wertvollen Beitrag zur European Open Science Cloud (EOSC) liefern. Die Cloud hat das Ziel, Forschenden aller Disziplinen offenen Zugang zu digitalen Funktionalitäten und Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Das Institutional Repository der WU, ePubWU, verfügt bereits seit dem Sommer 2015 über eine Schnittstelle zu OpenAIRE. Das bedeutet für die WU-Forscher/innen, dass ihre auf ePubWU eingestellten Publikationen nach den Vorgaben der EU „compliant“ sind.

Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) ist ein von der Universitätsbibliothek der Universität Lund in Schweden betriebenes Verzeichnis von Elektronischen Zeitschriften, die nach den Grundsätzen des Open Access im Internet frei zugänglich sind. Momentan sind über 12000 Zeitschriften gelistet, die alle wissenschaftlichen Fachgebiete umfassen. Die Mission von DOAJ besteht darin, Sichtbarkeit, Zugänglichkeit, Ansehen, Nutzung und Einfluss von peer-reviewten Zeitschriften unabhängig von deren Disziplin, Geografie oder Sprache zu verbessern.