KORROSION DES SOZIALEN. Zur Geschichte von Arbeit, Politik und Ökonomie in den letzten drei Jahrzehnten. Das Beispiel Österreich
Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Debatte um das Ende der industriellen Gesellschaft intendiert das vom Jubiläumsfonds der
Nationalbank in Auftrag gegebene Projekt eine kritische
Bestandsaufnahme der Felder "Arbeit", "Politik" und "Ökonomie". Ziel
des interdisziplinär angelegten Forschungsprogramms ist es, unter
besonderer Berücksichtigung der österreichischen Entwicklung
Grundlagenforschung zu Geschichte, Gegenwart und Transformation der
Arbeit/des Sozialen zu leisten sowie mögliche künftige Szenarien zu
entwickeln und zu debattieren.
Im Besonderen geht
es um die Perspektiven sozialpartnerschaftlicher Mediation, die
Gestaltung der Erwerbsarbeit und Arbeit von Frauen, sowie den
kollektiven Wertewandel im Gefolge der Destabilisierung und
Flexibilisierung von Arbeitsverhältnissen und Erwerbsbiografien.
Projektleitung: Reinhard Pirker und Andrea Grisold
ProjektmitarbeiterInnen
Wolfgang Fellner
Andrea Grisold
Wolfgang Maderthaner
Otto Penz
Edith Waltner
Klara Zwickl
Auftraggeber: Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank
Laufzeit: 11/2006 bis 2/2008