Durch die Einrichtung des sozioökonomischen Departments an der WU werden dort die Voraussetzungen verbessert, auf drängende Fragen der modernen Gesellschaft, die sich nicht aus der Sicht einer einzelnen Disziplin auflösen lassen, adäquate Antworten zu geben. Dies impliziert einerseits die angewandte Forschung zur Bereitstellung von Wissen für die Fragen von heute. Andererseits geht es aber auch darum, jenseits der Tagesaktualität Grundlagenforschung im Dienste der Fragen von morgen zu betreiben.
Das Department für Sozioökonomie leistet seinen Beitrag zu den strategischen Zielsetzungen der WU. Aufgrund seiner Besonderheiten, die aus der Interdisziplinarität folgen, sowie der erforderlichen Orientierungs- und Integrationsprozesse eines neu gegründeten Departments sind dafür allerdings andere Voraussetzungen gegeben als an anderen Departments. Daher sind die Leistungen des Department für Sozioökonomie nicht immer und ausschließlich in Kategorien wie etwa den für den Zielvereinbarungsprozess aufbereiteten „key performance indicators“ zu fassen.
Die Vielfalt der am Department für Sozioökonomie vertretenen Disziplinen ermöglicht die Verbindung von sozialwissenschaftlicher und ökonomischer Perspektive und ist die Voraussetzung für eine gelebte Transdisziplinarität. Der Dialog zwischen Disziplinen setzt jedoch die fundierte Kenntnis der eigenen Disziplin voraus und damit die Existenz von Instituten, die für die Pflege des einschlägigen Diskurses und die disziplinspezifische Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verantwortlich sind.
die Entwicklung und Realisierung von herausragenden integrierten Angeboten auf allen universitären Ausbildungsstufen [Bachelor, Magister/Master, Doktorat/PhD.], die weniger die Vermittlung von Fachwissen, sondern – je nach Ausbildungsstufe unterschiedlich gewichtet – die Aneignung von Reflexions- und Lernfähigkeiten sowie Transferwissen betonen.
die
Stärkung der internationalen Reputation der WU durch herausragende
Publikationen [Beiträge in internationalen Top-Zeitschriften,
Buchpublikationen bei angesehenen wissenschaftlichen Verlagen] wie
durch internationale Vernetzung der Forschungsaktivitäten und die
aktive Teilnahme am Diskurs in den jeweiligen "Scientific Communities".
Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Interdisziplinarität.