Forschungsevaluation

Evaluation ist maßgeblich zur Sicherung der Qualität in der Forschung. Die Forschungsleistungen der WU werden jährlich durch standardisierte Schlüsselkennzahlen in Form der Wissensbilanz sowie durch die Forschungsevaluierung der Departments und die Activity Reports evaluiert.

Departmentevaluation

Entsprechend dem Evaluierungsplan wird im Zeitraum 2008 bis 2014 die Forschungstätigkeit aller Departments anhand des neuen Evaluierungskonzepts überprüft. Die Forschungsevaluation wird auf freiwilliger Basis durchgeführt, orientiert sich an internationalen Richtlinien und umfasst die Selbstbeurteilung sowie einen „Peer Review“-Prozess durch externe Expert/inn/en. Die Forschungsevaluierung umfasst die Publikationstätigkeiten, Konferenzbesuche, Forschungsdrittmitteleinnahmen, Forschungskooperationen und Funktionen in wissenschaftlichen Gremien und Vereinigungen. Ziel der Forschungsevaluierung ist die Förderung von Exzellenz in der Forschung und im Forschungsmanagement. Zu diesem Zwecke verbleiben auch die Evaluierungsberichte im jeweiligen Department und werden nicht an das Rektorat übermittelt.

Activity Reports

Im Rahmen der im Jahr 2007 zwischen Rektorat und Departmentvorständen festgelegten Zielvereinbarungen wurde auch die Erstellung jährlicher Activity Reports des wissenschaftlichen Personals fixiert. Die Activity Reports stellen die Leistungen der wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen an der WU in Forschung, Lehre und Selbstverwaltung dar. So werden beispielsweise Lehrveranstaltungen und wissenschaftliche Publikationen des/der jeweiligen Mitarbeiters/Mitarbeiterin aufgelistet. Seit 2008 liegen jährlich für über 400 Wissenschaftler/innen der WU detaillierte persönliche Activity Reports auf.

WU-Journal-Rating

Das WU-Journal-Rating ist eine Liste von 383 schwerpunktmäßig wirtschaftswissenschaftlichen Zeitschriften. Es wurden in die Liste alle Zeitschriften aufgenommen, die in mindestens einer der fünf zugrunde liegenden Reputationsstudien (VHB Ranking 2008, zwei niederländische Ratings 1994 und 1999, ein deutsches Zeitschriftenranking 2001 und eine britische Reputationsstudie 1995) als zumindest B-wertig eingestuft wurden. 34 herausragende Journale werden durch Kennzeichnung als A+ Journale besonders hervorgehoben. Ziel des WU-Journal-Ratings ist die „Förderung von Publikationstätigkeit in Zeitschriften mit hoher internationaler Breitenwirkung und hohem internationalem Ansehen“.

Weitere Informationen unter WU-Journal-Rating.