Auf diesen Seiten bietet Ihnen die
Steuerungsgruppe jus@wu, die für die Umsetzung des
Wirtschaftsrechtsstudiums verantwortlich ist, Informationen rund um das
Studium „Wirtschaftsrecht“.
Das Berufsbild der Juristin/des Juristen in Österreich wird in den kommenden Jahren massiven Änderungen unterworfen sein: Europäische Integration, Globalisierung, Entwicklungen im internationalen Handel usw werden dazu führen, dass auf dem Arbeitsmarkt für Jurist/inn/en in der Zukunft verstärkt fundierte wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse, internationale Orientierung, Beherrschung von Fremdsprachen und so genannte „soft skills“ wie etwa Verhandlungsführung und dergleichen nachgefragt werden.
Die WU Wien reagiert auf diese
Herausforderungen mit der Einführung des Studienangebots „Wirtschaftsrecht“ ab
dem Wintersemester 2006/07, das Sie ab Oktober 2006 (Bachelorstudium) bzw. Oktober 2007 (Masterstudium) an unserer Universität
studieren können.Um den Absolvent/inn/en des
Wirtschaftsrechtsstudiums der WU auch auf internationalen Arbeitsmärkten gute
Chancen zu geben, wird dieses neue und zukunftsorientierte Studienangebot von
Anfang an die im so genannten „Bologna-Prozess“ europaweit vereinheitlichte
„dreigliedrige“ Studienarchitektur aufweisen und aus den folgenden, aufeinander
aufbauenden Studien bestehen:
Das Studium „Wirtschaftsrecht“ wird keine
Kopie des traditionellen Jus-Studiums sein, das auch von anderen
österreichischen Universitäten angeboten wird, sondern eine qualitativ neue
Antwort auf qualitativ neue Herausforderungen, die einem Teil der
Interessent/inn/en eine speziellere Ausbildung anbieten möchte. In der
fachlichen Breite und der methodischen Tiefe bleibt das neue Studienangebot
dabei jedoch nicht hinter dem traditionellen Jusstudium zurück. Es weist jedoch in den einzelnen, sich an den
traditionellen Kategorien orientierenden Rechtsfächern (Privatrecht,
Öffentliches Recht, Steuerrecht, Arbeits- und Sozialrecht, Strafrecht,
Verfahrensrecht usw.) eine Fokussierung auf deren wirtschaftsrechtliche Aspekte
auf. Die Grundlagen dieser Fächer müssen jedoch wie in traditionellen
juristischen Studien genau beherrscht werden.
In allen drei Studiengängen wird ferner besonderer Wert auf Interdisziplinarität (durch Einbindung der auch international anerkannten Kernkompetenzen der WU im Bereich der Wirtschaftswissenschaften in ein Studium, das zu einem juristischen Abschluss führt), Internationalität (durch Schwerpunktsetzung auf internationale Aspekte des Wirtschaftsrechts – Europarecht, Welthandelsrecht, internationales Vertragsrecht, Fremdsprachen usw. – sowie Einbindung internationaler Vortragender) und Praxisbezug gelegt (etwa durch ein praxisrelevantes freiwilliges Begleitprogramm, die Vermittlung von Praktikumsplätzen, praxisorientierte Sommerakademien, Förderung der Teilnahme von Studierenden an Moot Courts usw.).