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Neben einem allgemeinen Überblick über die gesellschaftsbezogenen Regeln des österreichischen IPR stellt diese Arbeit die Untersuchung der Konsequenzen in den Mittelpunkt, die aus der - vom EuGH in den Entscheidungen Centros, Überseering, Inspire-Art faktisch vorgegebenen - Rechtswahlfreiheit im europäischen Gesellschaftsrecht resultieren.
Die Publikation ist für das Frühjahr 2006 geplant. Sie wird im Linde-Verlag erscheinen.
Die Haftung des Vorstands (bzw. Verwaltungsrats) wird im rechtsvergleichenden Kontext untersucht. Schwerpunkte der Analyse bilden die aus dem US-amerikanischen Recht stammende Business Judgement Rule mit ihren Parallelentwicklungen in den europäischen Rechtsordnungen, Fragen der Durchsetzung der Haftung sowie ihre ökonomische Betrachtung. In die Untersuchung einbezogen werden fünfzehn Rechtsordnungen.
Die Publikation ist im September 2005 im Linde-Verlag erschienen. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden zudem am 07. Oktober 2005 im Rahmen eines Symposions im Palais Trautson (Wien) präsentiert.
Die Untersuchung bereitet die Entwicklung des österreichischen Aktienrechts bis zur Gegenwart auf, zeichnet die maßgeblichen Entwicklungsschritte des österreichischen und deutschen Aktienrechts nach und erläutern es in seinem wirtschaftlichen und politischen Umfeld. Angrenzende Rechtsgebiete wie Kartellrecht, Lauterkeitsrecht und Steuerrecht heben ebenso wie die Erschließung der Rechtspraxis in Gestalt der Satzungsanalyse das Verständnis für das Aktienrecht.
Die aktienrechtlichen Normen sind Ergebnis wirtschaftspolitischer Strömungen und umfangreicher Reformdiskussionen, die sowohl Reaktion auf Krisen und Missstände darstellen, als auch einen verlässlichen Gestaltungsrahmen für die Wirtschaft bieten sollten. Der wirtschaftliche Hintergrund legt die ursprünglichen gesetzgeberischen Anliegen offen. Ingesamt zeigt sich die Aktienrechtsgeschichte als wichtige Quelle für das Verständnis des geltenden Rechts.
Die Publikation ist im Dezember 2003 erschienen.
Die Parallelarbeit zur Entwicklung des Aktienrechts greift den rechtshistorischen Schwerpunkt für die GmbH auf und stellt die geschichtliche Entwicklung des österreichischen GmbH-Rechts dar. Gerade bei der GmbH erschließt sich der historische Wille des Gesetzgebers gut aus den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Gegebenheiten der Zeit der Normsetzung.
Wegen der zwar untrennbar miteinander verbundenen, aber in der Entwicklung völlig anders verlaufenden Geschichte der GmbH ergeben sich andere Fragestellungen als im Akienrecht. Die historische Darstellung strahlt stark in das geltende Recht aus, da sich die zentralen Fragen des GmbH-Rechts seit Anbeginn stellen.
Im Verhältnis der GmbH zur AG wird untersucht, wie sich aus historischer Perspektive die Regelungen der einen Gesellschaftsform auf Entstehung und Ausformung der anderen auswirkten und wie sie einander fortlaufend wechselseitig beeinflussten, für welche Bereiche ein regulativer Gleichklang gegeben bzw geboten ist, und für welche eine Differenzierung nicht nur ohne weiteres möglich, sondern auch sinnvolles Konzept ist.
Die Publikation ist im Dezember 2004 erschienen.
Ein Kurzkommentar bietet einen ersten Einstieg in das Recht der SE. Die wissenschaftliche Nachbereitung setzt zwei Schwerpunkte: Neben der Darstellung der Gründung wird vor allem die monistische Organisationsverfassung der SE von Mitarbeitern des START-Teams aufbereitet.
Die Publikation ist im November 2004 erschienen.
Für weitere abgeschlossene Projekte siehe Publikationen.