November 2009

   
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Quo vadis Bildung? - Bildungsverweigerung Jugendlicher in Österreich

Eine qualitative Studie der Abteilung für Bildungswissenschaft der WU setzt sich mit dem Phänomen des frühen Bildungsabbruchs und seinen individuellen und gesellschaftlichen Implikationen auseinander. Ziel der Studie ist es, individuelle Ressourcen und strukturelle Veränderungspotentiale im Bildungssystem zu identifizieren.

Anders als gängige defizitorientierte Forschungsparadigmen setzt die - von der Arbeiterkammer Wien in Auftrag gegebenen - qualitative Studie von Erna Nairz-Wirth und Team an den vorhandenen Ressourcen von Dropouts an. Zu diesem Zweck soll, in theoretischer Anlehnung an Pierre Bourdieu, der Habitus der betroffenen Individuen rekonstruiert und diejenigen Elemente identifiziert werden, die sie in die Lage bringen ihren Lebensalltag zu organisieren. Ansatzpunkte für strukturelle Veränderungsmöglichkeiten im Bildungswesen werden eruiert.

Bildungsabbruch kann zu sozialer Ausgrenzung führen

In Österreich verlassen etwa 10.000 Jugendliche jährlich ohne ausreichende Minimalqualifikation das Bildungssystem. Die Umstrukturierung der Arbeitswelt, der Verlust bzw. das Verschwinden von gering qualifizierten Tätigkeiten, gibt Ungelernten und Schulabbrecher/innen heute kaum eine Chance mehr, ein normales Berufsleben zu erlangen. Nicht nur die Zahl an qualifizierten Personen hat in den letzten Jahren zugenommen, sondern auch die Zahl an gering qualifizierten Personen ist rückläufig. Zudem ist der soziale Aufstieg heute nicht mehr automatisch über Bildung gewährleistet, eine Tatsache die ebenfalls nicht ausgeblendet werden darf. Dennoch macht die Entwicklung hin zu einer Wissensgesellschaft, Globalisierungsprozesse der Wirtschaft sowie eine anhaltende Bildungsexpansion die Problematik des frühen Bildungsabbruches gesellschaftlich immer relevanter. Die mit einem frühen Bildungsaustritt verbundenen Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt führen oftmals zu sozialer Ausgrenzung und Schwierigkeiten bei der Identitätsbildung Jugendlicher, die auch gesellschaftspolitisch negative Folgen haben. US-amerikanische Berechnungen schätzen die volkswirtschaftlichen Kosten des frühen Bildungsabbruchs – wenngleich nicht ohne weiteres direkt auf Europa zu übertragen – auf etwa 450.000 Dollar pro betroffener Person.

Kontakt:
a.o.Univ.Prof. Dr. Erna Nairz-Wirth
Abteilung für Bildungswissenschaft
Tel.: 01/31 336 - 4677
enairz@wu.ac.at
www.wu.ac.at/bildungswissenschaft

Dr. Alexander Meschnig
Abteilung für Bildungswissenschaft
Tel.: 01/31 336 - 4969
alexander.meschnig@wu.ac.at
www.wu.ac.at/bildungswissenschaft

   
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Nachhaltiger Konsum – Management an Schnittstelle von Wissenschaft und Politik

Anfang 2010 startet im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms ein Projekt der WU: das Team des Forschungsinstituts für Nachhaltige Entwicklung wird ein Wissensmanagementsystem zum Thema „Nachhaltiger Konsum“ erstellen. Dadurch sollen aktuelle Forschungsergebnisse in politische Entscheidungen in ganz Europa verstärkt einfließen.

Es ist eine weit bekannte Tatsache, dass es lange Zeit dauert bis wissenschaftliche Erkenntnisse in politischen Entscheidungen berücksichtigt werden. Die EU hat das erkannt und fördert Pilotprojekte, die an der Schnittstelle zwischen Politik und Wissenschaft angesiedelt sind und sich ausgewählten Themen nachhaltiger Entwicklung widmen. Im Jänner 2010 startet ein derartiges Projekt an dem das Team des Forschungsinstituts für Nachhaltige Entwicklung (Research Institute for Managing Sustainability) beteiligt ist (Projektname CORPUS, Gesamtbudget 1,5 Mio. Euro).

Workshops für Ist-Analyse, Erfahrungsaustausch und Weiterentwicklung

Im Zentrum dieses innovativen Projekts stehen die Themen nachhaltiges Wohnen, Ernährung und Mobilität. Zu jedem dieser Themen werden Workshops veranstaltet, die der Ist-Analyse, der Verbreitung internationaler Erfahrungen und der Entwicklung von Szenarien dienen. Durch direkte persönliche Kontakte entsteht so eine Community aus Forscher/inne/n und politischen Entscheidungsträger/inne/n, die sich für das Thema „Nachhaltiger Konsum“ interessieren.

Eine Internet-Plattform wird diese Kontakte zwischen den Workshops und über das Projekt hinaus aufrechterhalten und pflegen.

Herausforderung: aktive Teilnahme der Entscheidungsträger/innen

Die besondere Herausforderung des Projekts besteht darin, politische Entscheidungsträger/innen zu einer aktiven Teilnahme zu gewinnen und wissenschaftliche Ergebnisse so aufzubereiten, dass sie für diese verständlich und verwertbar sind. Das WU Team kann dabei auf langjährige Erfahrungen in der Beratung von Politik und Verwaltung auf nationaler und internationaler Ebene aufbauen. Das Projekt wird in Kooperation mit Forschungsinstituten in Deutschland, Dänemark, Belgien, Frankreich, Finnland, Norwegen und Ungarn umgesetzt.

Kontakt:
PD Dr. André Martinuzzi
Research Institute for Managing Sustainability
Tel: 01/ 31 336 – 4698
andre.martinuzzi@wu.ac.at
http://www.sustainability.at/

   
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Lebenslanges Lernen dank individueller Lernumgebungen?

Das Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien ist am internationalen EU-Forschungsprojekt „Responsive Open Learning Environments“ beteiligt, dessen Ziel es ist, vorgegebene Lernansätze zu hinterfragen, stärker auf individuelle Lernbedürfnisse einzugehen und in weiterer Folge eine personalisierbare Lösung einer Lernumgebung zu schaffen. Bei diesem Projekt werden neben Online-Plattformen und -Diensten auch die soziale Vernetzung und Zusammenarbeit von Lernenden und die dafür nötige Medienkompetenz berücksichtigt.

Den Begriff „Lernumgebungen“ assoziiert man gerne mit schulischer Lernsoftware oder institutionellen E-Learing-Plattformen, wie etwa Learn@WU. Das Internet entwickelt sich zeitgleich aber mit all seinen Werkzeugen, Inhalten und sozialen Plattformen zu einem zunehmend wichtigeren Teil des täglichen Lebens und somit auch der persönlichen Lernumgebung. Das EU-Forschungsprojekt ROLE („Responsive Open Learning Environments“) zielt darauf ab, die tradierten, stark formal vorgegebenen Lernansätze und -lösungen zu hinterfragen (das sog. formale Lernen) und stärker auf individuelle Lernansätze und -bedürfnisse einzugehen. Dabei finden Plattformen und Dienste des Internets genauso Berücksichtigung wie die soziale Vernetzung von Lernenden, die Zusammenarbeit mit anderen und die notwendigen Medien- und Methodenkompetenzen.

Ziel: Individualisierung von Lernumgebungen

Im Rahmen des Projekts sollen bestehende Lernumgebungen durch unterschiedlichste Werkzeuge und Interoperabilitätsmechanismen erweitert werden, um eine größere Bandbreite an „Lernerbedürfnissen“ abzudecken, die Entwicklung von wichtigen Fertigkeiten und Kompetenzen zu unterstützen und – gemäß dem Web 2.0 Paradigmen – die „Massenindividualisierung“ von Lernerfahrungen zu ermöglichen. Lernende erhalten zudem mehr Kontrolle über die Gestaltung der Lernumgebung. Eine dementsprechend „lernerzentrierte“, personalisierbare Lösung einer Lernumgebung, wie sie im ROLE Projekt anvisiert wird, soll Lernende dabei unterstützen, dass sie bestehende Software und Plattformen für ihre Zwecke hinsichtlich der von ihnen gewünschten Funktionalitäten adaptieren oder die Lernumgebungen sogar zur Gänze selbst gestalten können.

Lebenslanges Lernen abseits formaler Ausbildungsschienen

Das Projekt untersucht des Weiteren, in wie weit sich dieser Grundgedanke für das lebenslangen Lernen jenseits der formalen Ausbildungsschiene eignet. Das Projekt fokussiert speziell auf Übergänge zwischen unterschiedlichen Kontexten des lebenslangen Lernens, also beispielsweise das Vorbereiten auf eine neue Funktion oder Arbeitsstelle, die Weiterbildung im Beruf durch Alumni-Learning und externe Schulungen oder das Training für die Zusammenarbeit in einem Team.

Über das Forschungsprojekt

Das ROLE-Projekt läuft von Februar 2009 bis Januar 2013. Das Konsortium besteht aus renommierten Universitätsinstituten, Ausbildungseinrichtungen und Lernplattform-Hersteller. Die 16 teilnehmenden Partner kommen großteils aus dem zentraleuropäischen Raum, wobei auch Institute aus Großbritannien und Skandinavien sowie eine Universität aus China involviert sind. Während Forschung und Entwicklung von den universitären Einrichtungen getragen wird, stellen beispielsweise Schulungsorganisationen die Möglichkeit bereit, die entwickelten ROLE-Ansätze in der Praxis zu evaluieren.

Kontakt:
Univ.Prof. Dr. Gustaf Neumann
Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien
Tel: 01/ 31 336 – 4671
gustaf.neumann@wu.ac.at

Dr. Felix Mödritscher
Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien
Tel: 01/ 31 336 – 5277
felix.moedritscher@wu.ac.at

   
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Ruf nach einheitlicher Bemessungsgrundlage

Das Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht betreibt seit Juli 2007 ein Forschungsprojekt zur Bedeutung einer gemeinsamen vereinheitlichten Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage in Österreich. Das Ziel des Projekts ist es, festzuhalten wie diese Regelungen sinnvollerweise stattfinden können.

In der ersten Projektphase konnte bereits eine erhebliche Erweiterung der Literatur- und Judikaturdokumentation erreicht werden. Darauf aufbauend sind die relevanten Fragen in selbstständigen Veröffentlichungen analysiert und kommentiert worden:

  • Massoner: „Einheitliche Europäische Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage“, ÖStZ 2008, 33f;
  • Lang: „Die Anwendung von Doppelbesteuerungsabkommen im CCCTB-Regime“ in Mayr et al (Hrsg) Festschrift für Wolfgang Nolz (2008) 125ff; Canete/Dziurdz/Eckerstorfer/Horvath/Mamut/Massoner: „Konferenz zur "Common Consolidated Corporate Tax Base (CCCTB)": Offene Fragen und mögliche Antworten“ IStR 2008, III-X;
  • Kubik/Massoner: „Neues von der Gemeinsamen Konsolidierten Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage“ RWZ 2008/21, 65;
  • Kubik: „Common Consolidated Corporate Tax Base – the possible content of Community Law provisions”, EC Tax Review, 2008/17, 137;
  • Kubik/Massoner: „Der aktuelle Stand der Common Consolidated Corporate Tax Base (CCCTB)“, FJ 2009, 13).

Hochrangige internationale Konferenz unterstützt Forschung

Die zitierten Beiträge verdeutlichen insbesondere die enorme Wichtigkeit der Forschung auf diesem Gebiet für den Wirtschaftsstandort Österreich. Im Rahmen einer in Kooperation mit der Europäischen Kommission organisierten Konferenz diskutierten rund 180 internationale Experten über den möglichen Inhalt einer EU-Richtlinie zu einer gemeinsamen konsolidierten Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage. Dadurch konnten großartige Synergieeffekte erzielt werden: Die hochrangig besetzte Konferenz zeigte besonders interessante Gesichtspunkte auf und war insofern für den wissenschaftlichen Fortgang des Projekts von größtem Wert.

In diesem Sinne kann festgehalten werden, dass das Projekt bereits ein gutes Stück vorangekommen ist - bis die Zielgerade erreicht ist, ist allerdings noch einiges an Arbeit zu leisten. Das Projekt wird bis Juli 2010 dauern.

Kontakt:
Univ.-Prof. MMag. Dr. Josef Schuch
Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht
Tel.: 01/31 336 – 5933
josef.schuch@wu.ac.at
http://www.wu.ac.at/taxlaw/

   
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Werbung wirkt! - Auf einem Blick ersichtlich?

Bereits seit den 80er-Jahren führt das Institut für Werbewissenschaft und Marktforschung Studien zum Forschungsschwerpunkt „Werbewirkungsmessung mittels apparativer Verfahren“ durch. Eines dieser apparativen Verfahren ist die Methode der Blickregistrierung (Eye-Tracking), das in einer aktuellen Studie Aufschluss über Qualität und Wirkung von Anzeigen gibt. Ein weiteres Ziel der Studie ist es, die Genauigkeit eines alternativen Online-Verfahrens zur Aufmerksamkeitsmessung zu überprüfen.

In einer aktuellen Studie werden experimentell variierte Anzeigen bei 120 Student/inn/en der WU mittels Blickregistrierung (und anschließender schriftlicher Befragung) getestet. Die Blickaufzeichnung bei der Rezeption dieser Anzeigen soll einerseits Aufschluss darüber geben, ob und welche gestaltungsspezifischen Faktoren (wie z.B. Format, Vorhandensein/ Nichtvorhandensein von Qualitätsurteilen in der Anzeige, Anteil Bild/Text) und andererseits ob und welche Rezipienten-spezifischen Faktoren (Involvement, Bekanntheit der Anzeige) Einfluss auf das Blickverhalten und auf nachgelagerte Wirkungskriterien wie Erinnerung und Einstellung zur Marke haben.

Blickregistrierung wieder verstärkt im Einsatz

Die Blickregistrierung liefert mit der heute zur Verfügung stehenden Hard- und Software Ergebnisse zur Aufmerksamkeitsleistung von unterschiedlichen Werbemitteln (Anzeigen, TV-Spots, Websites, Produktverpackungen etc.). Die Validität der Ergebnisse wird durch kaum ein anderes Messverfahren in einer vergleichbaren Höhe erreicht. Vor drei Jahren wurde die langjährige Forschungstätigkeit im Bereich der Werbewirkungsmessung mittels Blickregistrierung am Institut für Werbewissenschaft & Marktforschung wieder verstärkt aufgenommen und in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus der Wirtschaft wurde der Frage zur Aufmerksamkeitsleistung von Anzeigen in verschiedenen Medien nachgegangen.

Blick vs. Klick – Methode auf Prüfstand

Mit dem Aufschwung der Blickregistrierung sind in jüngster Vergangenheit eine Reihe alternativer Verfahren zur Messung der Aufmerksamkeitsleistung aufgekommen. Der Großteil dieser Verfahren beruht auf dem Prinzip einer (onlinebasierten) Messung der Aufmerksamkeit, bei der Probanden mit der Maus auf aufmerksamkeitsstarke bzw. interessante Bereiche klicken. Hersteller dieser Verfahren postulieren, dass diese in ihrem Einsatz nicht nur erheblich einfacher und kostengünstiger sind, sondern auch gleich valide Daten wie die Blickregistrierung liefern. Eines dieser Verfahren – Flashlight Online – wird in dieser aktuellen Studie der Blickregistrierung gegenübergestellt. Durch den unmittelbaren Vergleich der Verfahren soll auch beantwortet werden, ob Flashlight als alternatives Verfahren zur Aufmerksamkeitsmessung in der Lage ist, die Kriterien Validität und Messgenauigkeit zu erfüllen.

Kontakt:

Mag. Natalie Hofer
Institut für Werbewissenschaft & Marktforschung
Tel.: 01/31 336-4410
natalie.hofer@wu.ac.at
www.wu.ac.at/werbung

Mag. Thomas Biruhs
Institut für Werbewissenschaft & Marktforschung
Tel.: 01/31 336-4414
thomas.biruhs@wu.ac.at
www.wu.ac.at/werbung

   
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Universität Wien und WU richten internationale Tagung der Genossenschaftswissenschaft aus

Die "Internationale Genossenschaftswissenschaftliche Tagung" (IGT) ist eine große, alle vier Jahre stattfindende Konferenz, die Genossenschaftswissenschaftler und Praktiker aus allen Kontinenten versammelt. 2012 kehrt diese Tagung, nach 50 Jahren, wieder nach Wien zurück. Der Fachbereich Genossenschaftswesen an der Universität Wien und das Forschungsinstitut für Kooperationen und Genossenschaften der WU freuen sich, mit der Ausrichtung beauftragt worden zu sein.

Die Mitgliederversammlung der AGI, in der Volks- und Betriebswirte, Soziologen und Rechtswissenschaftler zusammenarbeiten, um in interdisziplinärem Diskurs genossenschaftswissenschaftliche Theoriebildung voranzutreiben und anwendungsorientierte Erkenntnisse zu gewinnen, hat in seiner Sitzung am 13. November in Frankfurt die beiden Wiener Institute, Fachbereich für Genossenschaftswesen der Universität Wien und das RiCC - Research Institute for Co-operation and Co-operatives der WU (Forschungsinstitut für Kooperationen und Genossenschaften), mit der Durchführung der nächsten Internationalen Genossenschaftswissenschaftlichen Tagung beauftragt. Nach Köln im Vorjahr und Münster im Jahr 2004, findet die IGT nun 2012 in Wien statt. Johann Brazda (Professor an der Universität Wien) wird gemeinsam mit WU-Professor Dietmar Rößl diese Tagung vorbereiten.

Kontakt:
o.Univ.Prof. Dr. Dietmar Rößl
Forschungsinstitut für Kooperationen und Genossenschaften
Tel.: 01/31 336 - 4895
dietmar.roessl@wu.ac.at
http://www.wu.ac.at/ricc

   

Auszeichnungen für WU-Publikationen

Käthe-Leichter-Preis 2009 an Professorin der WU

Luise Gubitzer vom Institut für Institutionelle und Heterodoxe wurde der Käthe-Leichter-Preis 2009 verliehen. Diese Auszeichnung wird für besondere Leistungen in der Frauen- und Geschlechterforschung und im Bereich der Gleichstellung in der Arbeitswelt vergeben. Der Käthe Leichter Preis ist mit € 5.000,-- dotiert und wird durch eine unabhängige Jury vergeben.

Kontakt:
ao.Univ.Prof. Dr. Luise Gubitzer
Institutionelle und Heterodoxe Ökonomie
Tel.:01/31 336 - 4517
luise.gubitzer@wu.ac.at
http://www.wu.ac.at/vw3

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Erste Bank-Preis für Zentraleuropafragen 2009 an WU-Forscher

Michal Lemanski vom Institut für Internationales Marketing und Management hat den Erste Bank-Preis für Zentraleuropafragen 2009, dotiert mit € 20.000, für seine Arbeit „What can we learn from CEE?“ Human Ressource Management Praktiken in Zentral- und Osteuropa verliehen bekommen. In seiner umfassenden Analyse setzt sich Lemanski mit der Frage auseinander, ob Firmen von den Strategien multinationaler Unternehmen in Zentral- und Osteuropa profitieren können.

Kontakt:
Mag. Michał K. Lemański
Internationales Marketing und Management
Tel.:01/31 336 - 5124
michal.lemanski@wu.ac.at
http://www.wu.ac.at/imm

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WU-Wissenschaftler erhält Plansecur Wissenschaftspreis

Die gemeinnützige deutsche Plansecur-Stiftung hat Franz F. Eiffe, bis September 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialpolitik, den Wissenschaftspreis 2009 für dessen Arbeit "Auf den Spuren Amartya Sens: Die theoriegeschichtliche Genese des Capability-Ansatzes und sein potentieller Beitrag zur Analyse von Armut in der EU" zuerkannt. Eiffe setzt sich darin mit der Frage auseinander, ob Amartya Sens Capability Ansatz eine geeignete (theoretische wie praktische) Grundlage für die Definition von Armut und der darauf basierenden Operationalisierung in der EU bietet. Mit dem Wissenschaftspreis will die Plansecur-Stiftung Anreize für die Forschung zum Themenkomplex Wirtschafts- und Unternehmensethik setzen, kreatives Potenzial entdecken und Nachwuchswissenschaftler fördern.

Kontakt:
Dr. Franz F. Eiffe
franz.eiffe@wu.ac.at

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