Prägnante Inhaltsangabe einer
wissenschaftlichen Arbeit
Ältere Bestände wurden früher nur in Zettelkatalogen verzeichnet. Mittlerweile ist der gesamte Bibliotheksbestand im Online-Katalog erfasst.
Bereitstellung von Büchern/Zeitschriften aus dem Magazin
Enthält das Feld „Entlehnt bis“ in der Bestandsanzeige im OPAC die Bemerkung „bereitgestellt“, so liegt dieses Medium für einen Leser zur Abholung am Entlehnschalter bereit.
Summe aller Medien, die sich im Besitz der
Bibliothek befinden
Verzeichnis des Bibliotheksbestandes, in dem man zusätzlich
Angaben über Standort und Inhalt (Schlagwort) finden kann; es gibt Kataloge in elektronischer
(OPACs) oder konventioneller Form (z. B. Zettelkataloge).
Elektronische Datensammlung, die über einen Computer abfragbar ist; formal wird zwischen Online- und CD-ROM-Datenbanken unterschieden. Nach Art der enthaltenen Information differenziert man zwischen
Kostenpflichtige Beschaffung von an der WU nicht vorhandenen Zeitschriftenartikeln, Beiträgen und Aufsätzen; dies erfolgt über Dokumentenlieferdienste wie z.B. SUBITO oder durch Lieferservices in- und ausländischer Bibliotheken.
„Elektronische Bücher“: Bücher, die in digitaler
Form verfügbar sind
Dienst des Österreichischen Bibliothekenverbundes,
der eine Volltext-Suche in elektronischen Dokumenten ermöglicht; das sind gescannte
Inhaltsverzeichnisse, Abstracts und Rezensionen.
„Elektronische Zeitschriften“: Zeitschriften, die
in digitaler Form verfügbar sind
Elektronische Publikationsplattform der WU, die
zur Veröffentlichung der Forschungsergebnisse der WU im Volltext dient
"Elektronische Zeitschriftenbibliothek": Verzeichnis, das den Zugang zu wissenschaftlichen Volltextzeitschriften ermöglicht
Kostenpflichtige Beschaffung von Medien, die an der
WU nicht vorhanden sind
siehe Zeitschrift bzw. Zeitung
Frei zugänglicher Bereich, aus dem die benötigte
Literatur selbstständig aus den Regalen zusammengesucht werden kann; die
Buchbestände sind dort nach Fachgebieten geordnet.
Als graue Literatur bezeichnet man Publikationen, die nicht über den Buchhandel vertrieben werden und meistens von Organisationen, Vereinen und Universitäten herausgegeben werden, wie z.B. Working Papers, Tagungsberichte etc.
Wissenschaftliche Arbeiten, die an einer
Universität entstehen, wie z.B. Diplomarbeiten, Dissertationen und
Habilitationsschriften
„International Standard Book Number“: Nummer, mit
der ein Buch eindeutig identifiziert werden kann (bis 2006 10stellig
(ISBN-10), ab 2007 13stellig (ISBN-13))
„International Standard Serial Number“: 8stellige
Nummer, mit der Zeitschriften und Serien eindeutig identifiziert werden können
siehe Bibliothekskatalog
Teilbereich der Bibliothek, in dem Lehrbücher und
grundlegende Werke, die in den Lehrveranstaltungen verwendet werden, in
größerer Anzahl vorhanden sind; die Entlehnung dieser Werke ist nur für
WU-Studenten möglich!
Veröffentlichung in Form von losen, durch eine
Klemmvorrichtung zusammengehaltenen Blättern, bei der es möglich ist, zur
Erhaltung der Aktualität des Inhalts an jeder beliebigen Stelle neue Blätter
einzulegen bzw. gegen veraltete Blätter auszutauschen.
Geschlossener, nicht frei zugänglicher Bereich der
Bibliothek, in dem Bücher und Zeitschriften aufbewahrt werden; Medien mit
Standort „Magazin“ müssen bestellt werden!
Mit Medium ist hier im weitesten Sinne der
physische Träger von Informationen gemeint. Man unterscheidet z.B. zwischen
Printmedien, audiovisuellen Medien und elektronischen Medien.
(franz. fiche = Karteikarte, Zettel): Transparentes
Filmblatt im Karteiformat, auf dem in Reihen zeilenweise Verkleinerungen von
Texten und/oder Bildern nebeneinander abgebildet sind. Für die Betrachtung sind
eigene Lesegeräte erforderlich. Die Anfertigung von Papierkopien
(Readerprinter-Kopien) ist möglich.
Bezeichnung einer bestimmten Systemgruppe oder Systemstelle innerhalb einer Systematik
„Online Public Access Catalogue“: öffentlich
zugänglicher elektronischer Bibliothekskatalog (wie z.B. der WU-Onlinekatalog)
Bücher, die nicht entlehnt werden können und daher
immer in der Bibliothek „präsent“ sind; diese sind am Rücken mit dem Vermerk
„unentlehnbar“ gekennzeichnet.
"Regensburger Verbundklassifikation": eine von der
Universität Regensburg entwickelte Systematik zur Erfassung und Ordnung von
Bibliotheksbeständen
Begriff aus einem normierten Wortschatz, der den
Buchinhalt wiedergibt; es können mehrere Schlagworte für ein Werk vergeben
werden, die dann eine Schlagwortkette bilden.
Fortlaufend erscheinende Veröffentlichung, deren einzelne
Teile im Allgemeinen nicht in regelmäßigen Abständen publiziert werden; die
einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen und haben meist verschiedene
Verfasser.
SFX ist ein kontextsensitives Linking-System (ein sogenannter
"Link-Resolver") der Firma ExLibris, das den bibliographischen
Nachweis in Datenbanken und anderen Recherchesystemen mit den elektronischen Beständen
der Bibliothek verbindet - zeitaufwendige Folgerecherchen sind nicht mehr notwendig. (Die Abkürzung "SFX" kommt aus der Welt des Films und steht für "Special Effects" und kann auf die Literaturrecherche insofern übertragen werden, als dass hier ebenfalls "Special Effects" passieren: die Nutzer/innen werden direkt zum Volltext oder zu anderen Diensten weitergeleitet.)
(lat.: Bezeichnung, Kennzeichnung): eindeutige
Nummer, die den Standort/die Aufstellung eines Mediums innerhalb der Bibliothek bezeichnet
System zur inhaltlichen Erfassung von
Bibliotheksbeständen, das die Gliederung der Wissenschaften in
einzelnen abstrakten Haupt- und Untergruppen abbildet (meist
bestehend aus Buchstaben-
und Nummernkombinationen).
Katalog, der die Bestände eines Verbundes von
mehreren Bibliotheken nachweist; beispielsweise nehmen an der Erstellung des
Gesamtkataloges des Österreichischen Bibliothekenverbundes über 70 Bibliotheken
teil.
Ist ein Medium in der Bibliothek entlehnt, besteht die Möglichkeit, sich darauf vorzumerken, um
es als Nächste/r entlehnen zu können. (Näheres dazu finden Sie in der Online-Hilfe des WU-Onlinekataloges.)
siehe OPAC
Enthält die Bestandsanzeige im OPAC diese Bemerkung, so wurde das betreffende Exemplar zwar schon retourniert, es steht aber erst wieder am nächsten Öffnungstag zur Benützung zur Verfügung! (Grund: Wegen der großen Nachfrage nach Büchern aus der Lehrbuchsammlung soll eine sofortige Wieder-Entlehnung verhindert und anderen Leser/innen die Möglichkeit gegeben werden, dieses Exemplar zu entlehnen.)
Zumeist forschungsbasierte, vorläufige Publikation, die in der Wissenschaftsgemeinde zirkuliert; Working Papers stellen Vorstufen zu Aufsätzen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften oder Sammelwerken dar und gehören zur grauen Literatur. Jene der WU sind in ePubwu enthalten.
Unterscheidet sich von der Zeitung durch seltenere
Erscheinungsweise (mehr oder weniger regelmäßig mindestens zweimal im Jahr);
inhaltlich unterscheidet sie sich dadurch, dass sie nicht über tagespolitische
Ereignisse berichtet, sondern - je nach Profil der einzelnen Zeitschrift -
Beiträge und Abhandlungen zu speziellen Themen enthält.
Ein fortlaufendes Sammelwerk, dessen einzelne Teile
im Allgemeinen regelmäßig mindestens einmal in der Woche erscheinen und in denen über
aktuelle Ereignisse berichtet wird.