Gründung der Exportakademie des k. k. österreichischen Handelsmuseums und Errichtung einer eigenen Bibliothek
Herausgabe eines zweibändigen Katalogs der Bibliothek der Exportakademie;
der Katalog umfasst 5000 Bände und 50 laufende Zeitschriften.
Übersiedlung der Exportakademie in ein neu errichtetes Gebäude in Wien Döbling;
provisorische Unterbringung der Bibliothek im Untergeschoss (dauert bis 1956!)
Umwandlung der Exportakademie in die Hochschule für Welthandel; die Bibliothek wird Hochschulbibliothek.
Übernahme der Bestände der Bibliothek des Handelsmuseums
Verleihung
des Promotionsrechtes; die Bibliothek erhält in Folge die an der
Hochschule für Welthandel verfassten Dissertationen.
Annexion Österreichs im März; Einbeziehung der Bibliothek in den deutschen und internationalen Leihverkehr
Beginn der Erstellung eines systematischen Katalogs (nach Fachgruppen geordnet) für Literatur ab dem Erscheinungsjahr 1945
Hochschulorganisationsgesetz (HOG 1955): der Leiter der Bibliothek untersteht ab nun unmittelbar dem Bundesministerium für Unterricht.
Ein eigener Zentralkatalog für die Bestände der Institute wird begonnen.
Eröffnung des Zubaues der Hochschule für Welthandel; Umzug
der gesamten Bibliothek in den Zubau mit neuem Lesesaal, Katalog-,
Zeitschriftenzimmer, Bücherausgabe, Benützergarderobe und
2-geschossigem Büchermagazin
Die Ablieferungspflicht der Diplomarbeiten an die Bibliothek wird im AHStG (Allgemeinen Hochschul-Studiengesetz) festgelegt; Regelung der sozial- und wirtschaftswissenschaftichen Studien im SowiStudG 1966
Eröffnung
des neu errichteten Westtrakts der Hochschule entlang der
Gymnasiumstraße; die Bibliothek erhält 412 m² zusätzliche Fläche im
Neubau mit einem neuen Bücherspeicher, einem zweiten Lesesaal, einem
Katalograum etc.
Universitäts-Organisationsgesetz (UOG 1975): die
gesamte an einer Universität vorhandene Literatur sowie die sonstigen
Informationsträger bilden den Bestand der Universitätsbiliothek (§84 UOG). Die Hochschule für Welthandel wird gemäß UOG 1975 in Wirtschaftsuniversität Wien umbenannt.
Die Bibliothek wird zur Universitätsbibliothek der WU Wien.
Beginn eines neuen systematischen Katalogs - der Katalog von 1945-1974 wird abgeschlossen.
Eröffnung des Neubaus der Wirtschaftsuniversität Wien mit dem Standort 1090 Wien, Augasse 2-6
Die
Universitätsbibliothek hat nun ein eigenes 4-stöckiges
Bibliotheksgebäude mit 7188 m² Nutzfläche. Davon sind 4622 m²
Benützerflächen (Freihandlesezonen, Lehrbuchsammlung, Katalog- und
Entlehnbereich) mit 480 Benützerarbeitsplätzen, 1789 m² für
Büchermagazine und 768 m² für Administration.
Errichtung
der Sozialwissenschaftlichen Informationsstelle (SOWIS) mit den
Aufgaben: Forschungsdokumentation, Dokumentation Grauer Literatur und
Informationsvermittlung.
Neue Dienstleistungen der Universitätsbibliothek:
Beginn des Projekts "WU 2000-Bibliotheksinformationssystem": im Rahmen des Projekts erarbeitet die Bibliothek eine Strategie zur zukünftigen Entwicklung des Bibliothekswesens der WU.
Errichtung einer Lehrbuchsammlung in Freihandaufstellung
Ein Projektplan "Bibliotheksinformationssystem" mit Zugang vom wissenschaftlichen Arbeitsplatz aus wird erstellt.
Die erste Ausgabe des Zeitschriftengesamtkatalogs der Wirtschaftsuniversität liegt vor.
Teilnahme am automationsgestützten integrierten Verbundkatalog der wissenschaftlichen Bibliotheken Österreichs (BIBOS); Abbruch der Zettelkataloge
Erreichen
des Projektziels "WU 2000-Bibliotheksinformationssystem" mit dem direkten
Zugriff zum Online-Verbundkatalog und zur Österreichischen
Zeitschriftendatenbank von jedem wissenschaftlichen Arbeitsplatz der
Institute aus.
Das WU-Net, das lokale Netz, geht in Betrieb.
Hyperbib, ein Hypercad-System zur Verwaltung von Literaturzitaten, wird fertiggestellt.
Fertigstellung eines Bücherdepots im UZA III
Gesamtkapazität: 170.000 Bände auf 600 m² Grundfläche
Neue Organisationsstruktur der Bibliothek mit 3 Hauptabteilungen:
Spendenaktion
"Bildung braucht Bücher": die Österreichische Hochschülerschaft der WU
erbringt 1,3 Mio. öS, davon erhält die Hauptbibliothek 600.000 öS zum
Ankauf von Lehrbüchern.
Realisierung des Projekts "CD-ROM im Netz"
Die Bibliothek verfügt über 36 Datenbanken auf CD-ROMs.
Einführung der automatisierten Entlehnung
Erwerbung der Business Periodicals Ondisc (BPO) mit über 500 englischsprachigen Zeitschriften im Volltext auf 600 CD-ROMs
Neuer CD-ROM-Literaturrecherchen-Raum mit 20 Arbeitsplätzen in der SOWIS
Die Bibliothek ist Gastgeberin für Buchpräsentationen zweier Autoren.
Präsentation der WU-Bibliothek auf der Frankfurter Buchmesse
Die Bibliothek bietet ein Document-Delivery-Service an.
WU-Dissertationen über WWW abfragbar
Beginn eines EU-Projekts Tempus-Phare mit den Teilnehmern:
Projektziel: Modernisierung der Universitätsbibliothek Varna mit der Einführung neuer Technologien
Genehmigung
der Satzung der WU Wien gem. §7 UOG 1993 vom BMWVK und ebenso des
Anhangs 7 der Satzung: Betriebs- und Benützungsordnung für die
Bibliothek
Abschluss des EU-Projekts Tempus-Phare
Am 25. Juni “kippt” die Wirtschaftsuniversität Wien in das UOG 1993: die Universitätsbibliothek wird Teil der Universität.
Zeitschriften an der WU im WWW (World Wide Web)
Zuschlag für das neue Bibliothekenverbundsystem Aleph 500 an die Firma Exlibris
Meeting
der Northern European Regional Group der Vereinigung “European Business
Schools Librarians' Group” (EBSLG) an der Universitätsbibliothek der WU
Wien.
Mit Ende des Jahres wird der Betrieb des neuen Bibliothekenverbundsystems Aleph 500 aufgenommen.
Evaluierung
der Bibliothek durch Roswitha Poll und Klaus Ceynowa: der Bibliothek
wird ein “hervorragend organisierter Geschäftsgang” attestiert,
bezüglich der Zweischichtigkeit des Bibliothekssystems werden
strukturelle Defizite festgestellt.
Neuorganisation der drei Hauptabteilungen der Bibliothek
Neuorganisation des InfoCenters
ePubwu – die elektronische Publikationsplattform der WU für Dissertationen und Working Papers geht in Betrieb.
Neukonzeption der Kurse der Bibliothek
Der Ausbau der Digitalen Bibliothek ist strategisches Ziel der Bibliothek.
Einführung von SFX
Teilnahme
am BIX – Bibliotheksindex, einem deutschen Benchmarking-Projekt der
wissenschaftlichen Bibliotheken (Berichtsjahr 2003) – wird regelmäßig
fortgesetzt.
Neue Bibliotheksordnung tritt in Kraft.
Die Bibliothek wird Mitglied bei "Nereus – Network of Economic Resources".
Umbau Kopierraum, bauliche Maßnahmen bzgl. Fluchtwegen, Notausgängen
Entscheidung für den Neubau der WU
In
der Nacht vom 13. Dezember wird ein Brand im 1. UG der WU gelegt: der
gesamte Freihandbereich mit ca. 40.000 Bänden sowie den öffentlichen PCs
muss durch eine spezielle Reinigung von Ruß befreit werden. Ernste
Schäden tragen ein Teil der PCs und Drucker, ein
Selbstverbuchungsgerät, der CD-ROM-Server und die Buchsicherungsanlage
davon.
Es gelingt bereits am 9.
Jänner, die Bibliothek wieder teilweise zu öffnen, am 23. Jänner stehen
wieder alle Bücher an ihrem Platz. Die Beseitigung der Brandfolgen
zieht sich dennoch durch das ganze Jahr 2006.
Umbau des Entlehnschalters zur Verbesserung der Funktionalität und der ergonomischen Aspekte
Für den WU-Neubau wird eine Raumbedarfsberechnung und ein Funktionsprogramm für die neue Bibliothek erstellt.
Die Kurse der Bibliothek werden durch das Online-Tutorial LOTSE ergänzt.
Retro-Katalogisierungsprojekt zu den Beständen 1931-1985 der Hauptbibliothek
Die Bibliothek organisiert und veranstaltet zwei internationale Tagungen im Rahmen von Nereus und der EBSLG Northern Group.
Das Büro Zaha Hadid gewinnt den Architekturwettbewerb für das Library & Learning Center (LLC). Das LLC wird den Mittelpunkt des neuen Campus der WU bilden und architektonisch ein Landmark sein.
Das LLC wird in enger Zusammenarbeit mit dem Hamburger Büro von Zaha Hadid geplant.
Mit Ende November geht Frau Hofrat Dr. Bettina Schmeikal in Pension und Herr Nikolaus Berger übernimmt die Leitung der Bibliothek.
Ins neue Jahr startet die Bibliothek mit einer neuen Organisationsform mit Hinblick auf ein einschichtiges Bibliothekssystem am neuen Campus. Es werden die neuen Abteilungen Bestandsmanagement, Medienmanagement, Benutzungsmanagement, Servicemanagement, Altbestand und die Stabsstelle Erwerbung, Finanzen und Controlling gegründet.
Das Bibliothekssystem am neuen Campus wird einschichtig sein und die Medien werden in 4 Spezialbibliotheken (Wirtschaft, Recht, Sozioökonomie und Sprachen) aufgestellt werden.
Die Bibliothek öffnet während der Vorlesungszeiten auch an allen Samstagen und zusätzlich an Sonntagen vor den Prüfungswochen.
Der Infodienst wird neu organisiert und ein Rechercheservice implementiert.
Das Institutional Repository ePubWU wird neu programmiert und um etliche Funktionen erweitert.
Den Benutzer/innen können in der Hauptbibliothek zusätzlich 30 Leser/innen-Plätze zur Verfügung gestellt werden.
Das Projekt NS-Provenienzforschung wird gestartet.
Die Umarbeitung des Freihandbestandes mit ca. 32.000 Medien nach RVK (Regensburger Verbundklassifikation) wird abgeschlossen. Die ersten Institutsbibliotheken werden geschlossenen und tausende Medien für die Aufstellung in einer der 4 Spezialbibliotheken für den neuen Campus umgearbeitet.
Die Retrokatalogisierung der Monographien vor 1930 wurde abgeschlossen. Damit sind alle Monographien der WU im Onlinekatalog verzeichnet.
Die Suchmaschine Primo steht allen Benutzer/innen zur Verfügung.
Das Aleph Serverhosting wird von den WU IT-Services zur OBVSG (Österreichische Bibliotheken Verbund- und Servicegesellschaft) ausgelagert.
Im Freihandbereich werden den Studierenden nutzerfreundliche Buchscanner zur Verfügung gestellt.