Auf dieser Seite finden Sie Informationen über die unterschiedlichen Protokolle, die zum Abrufen bzw. Senden von E-Mails verwendet werden und wie diese in drei ausgewählten E-Mail-Klienten konfiguriert werden müssen.
Anleitungen für die Konfiguration Ihres E-Mail-Zuganges bieten wir für folgende Klienten an:
Grundsätzlich kann man auf der WU zwei E-Mail-Übertragungsprotokolle
verwenden, mit welchen die E-Mails vom Mailserver auf den Mail-Klienten (Thunderbird, Outlook usw.) abgerufen werden:
Der Unterschied besteht im Wesentlichen darin, dass bei IMAP sämtliche
Nachrichten und daran vorgenommene Änderungen am E-Mail-Server
gespeichert werden. Das hat den Vorteil, dass man von jedem Rechner aus,
der einen Internetzugang besitzt, auf alle E-Mails und die Ordnerstruktur zugreifen kann.
Bei POP3 werden die E-Mails vom Server abgerufen, und dann lokal auf
dem Rechner gespeichert. Der Vorteil ergibt sich daraus, dass man auch
ohne aktive Internetverbindung bereits herunter geladene
Nachrichten lesen kann, während bei IMAP immer eine Verbindung
zum Mailserver vorhanden sein muss.
Sie sollten Ihre E-Mails immer durch einen verschlüsselten E-Mail-Zugang vom Server abrufen. Durch das SSL-Protokoll wird eine gesicherte Verbindung aufgebaut, die das "Abhören" des E-Mail-Verkehrs verhindert.
Der Posteingangsserver lautet in beiden Fällen sslmail.wu.ac.at.
Im Falle von POP3 beträgt die Portnummer 995, im Falle von IMAP 993.
Die
Abkürzung SMTP steht für "Simple Mail Transfer Protocol" und ist ein
Protokoll, das den Versand von E-Mails in Computer-Netzwerken regelt.
Um eine E-Mail im Internet zu versenden wird also ein SMTP-Server
benötigt, über den die Nachricht geschickt wird. Normalerweise muss man
den SMTP-Server seines Providers verwenden, um Mails versenden zu
können. Hat man sich allerdings nicht über seinen eigenen
Internetanbieter ins Internet eingewählt, sondern befindet sich in
einem Fremdnetz (zB: WLAN-Hotspot), wird der Versand über den gewohnten
SMTP-Server verweigert. Wenn man dennoch Mails von einem Fremdnetz
versenden will, muss man entweder den SMTP-Server des jeweiligen
Providers verwenden (also die Einstellungen im Mail-Klienten ändern)
oder auf ein Webmail-Interface ausweichen.
Beim
Authentisierten SMTP ist es möglich, auch von Fremdnetzen aus Mails über
seinen gewohnten SMTP-Server zu versenden. Allerdings ist dafür eine
Authentifikation notwendig (Username, Passwort). Der Vorteil dabei ist,
dass man in seinem gewohnten Mailprogramm nicht in jedem Fremdnetz
extra einen neuen SMTP-Server einstellen muss (vor allem praktisch für
Notebook-Besitzer, die sich oft in anderen Netzen, z.B. WLAN, befinden).
Zusätzlich wird der Versand verschlüsselt durchgeführt, was einen erheblichen Sicherheitsvorteil bedeutet.
Der Name des verschlüsselten SMTP-Servers lautet sslmail.wu.ac.at, die dazugehörige Portnummer ist 465.
Sollten Sie für Posteingangs- und Postausgangsserver keine Verschlüsselung einsetzen wollen, so ist dies nur innerhalb des WU-Netzes möglich. Diese Form des E-Mail-Zugangs wird jedoch aus Sicherheitsgründen von uns nicht empfohlen.