Forum Sozioökonomie - Gastvortrag
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CSR im Tourismus. Wo liegt die Verantwortung?Dr. Christian Baumgartner
Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Ethik & Ökonomie" von Dr. Oliver Feldmann (Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte / Philosophie) präsentiert Dr. Christian Baumgartner (Generalsekretär der Naturfreunde International): CSR im Tourismus. Wo liegt die Verantwortung?
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Vortragsreihe
Wirtschafts- und Unternehmensethik
20.04.2012 30.03.2012 23.03.2012 16.03.2012 09.03.2012 |
29.06.2012 15.06.2012 & 22.06.2012 01.06.2012 25.05.2012 11.05.2012 04.05.2012 27.04.2012 |
Forum Sozioökonomie - Gastvortrag
Frederik Gierlinger
Warum kann man sich etwas Weißes nicht durchsichtig vorstellen? Mittwoch, 18. April 2012, 17:00 Uhr
Frederik Gierlinger hat Internationale Betriebswirtschaft an der WU Wien studiert und sein Diplomstudium mit einer philosophischen Arbeit zu Ludwig Wittgenstein abgeschlossen. 2009 wurde ihm für sein ebenfalls an der WU Wien durchgeführtes Dissertationsprojekt „Wittgenstein über Farben“ ein DOC-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften verliehen. Von März 2010 Bis März 2012 war er wissenschaftlicher Projektmitarbeiter im Bereich Philosophie am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der WU Wien. Er hat Forschungsaufenthalte an der University of California, Berkeley und der Rutgers University in New Jersey verbracht. Seit 2009 ist er zudem als externer Lektor an der Universität Wien tätig. |
„Warum kann man sich durchsichtig-weißes Glas nicht vorstellen?“ und „Ist das am Grunde des Satzes, dass es kein klar durchsichtiges Weiß geben kann?“. Diese und ähnliche Fragen finden sich in den „Bemerkungen über die Farben“, einer aus dem Nachlass Ludwig Wittgensteins zusammengestellten Sammlung von Aufzeichnungen, die Wittgenstein in den letzten beiden Jahren seines Lebens niedergeschrieben hat. Wittgenstein stellt darin implizit die folgenden Behauptungen auf: (1) es gibt kein durchsichtiges Weiß, (2) es kann kein durchsichtiges Weiß geben und (3) wir können uns ein durchsichtiges Weiß noch nicht einmal vorstellen. Das mag kurios anmuten, denn auf den ersten Blick widerspricht das unseren Intuitionen. Während der Lektüre der Bemerkungen wird man zudem ungewöhnlich finden, dass Wittgenstein uns keine oder zumindest keine klaren Antworten auf diese Fragen anbietet. Frederik Gierlinger wird in seinem Vortrag das Problem darstellen, welches diesen rätselhaften Bemerkungen zugrunde liegt, und die Signifikanz eben dieses Problems auf möglichst einfache Weise erörtern.
Wirtschaftsuniversität Wien, UZA 1 (Augasse 2-6) Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Seminarraum/1. Stock/Kern A |
Neuerscheinung
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Fritz Weber: DER KALTE KRIEG IN DER SPÖ. Koalitionswächter, Pragmatiker und Revolutionäre Sozialisten 1945-50 Der Sozialistischen Partei Österreichs fehlte in der 2. Republik weitgehend jener Glanz, den sie sich in der Zwischenkriegszeit erworben hatte. Von Anfang an dominierten in der SPÖ theorieferne Pragmatiker und Großkoalitionäre. Dieses Buch versucht nachvollziehbar zu machen, warum dies so war und warum der Versuch einer kleinen Gruppe von linken Sozialisten, an die Ideen des späten Otto Bauer anzuschließen, schon nach kurzer Zeit scheiterte, ja vielleicht scheitern mußte. Diese Geschichte wird nicht aus der Sicht der`"Sieger" erzählt, sondern mit Sympathie für die Unterlegenen. 296 Seiten, 2. Auflage (2011), Deutsch |
Forum Sozioökonomie - Gastvortrag
Dr. Johann Kernbauer Von Bretton-Woods zum Euro: Österreichische Geld- und Währungspolitik von 1969 bis 1999 Montag, 17. Jänner 2012, 17:00 Uhr
Das Ende des auf dem Gold-Devisen-Standard
basierten internationalen Währungssystems von Bretton-Woods verlangte von der
OeNB eine Neuorientierung ihrer Geld-und Währungspolitik. Für eine kleine,
offene Volkswirtschaft wie Österreich war eine Freigabe des Wechselkurses keine
optimale Option. |
Die OeNB orientierte sich währungspolitische zunächst an einem
„Korb“ von Währungen der wichtigsten Handelspartner, am Ende der 1970er Jahre
war der Schilling de facto an die DM gebunden. Die OeNB erkannte, das Preisstabilität
bei einem fixierten Außenwert des Schillings und bei liberalisierten
Kapitalverkehr durch eine Politik der Geldmengensteuerung, wie sie etwa in der
BRD und in der Schweiz praktiziert wurden, nicht erreichbar war. Dieses Forschungsprojekt unter der Leitung von
Prof. Peter Berger versucht, durch die Erschließung nun zugänglichen
Archivmaterials und die Auswertung vorhandener Literatur die
Entscheidungs-prozesse in der österreichischen Geld- und Währungspolitik in der
Zeit von 1969 bis 1999 transparent zu machen. Die Politik der OeNB soll in
ihrer Einbettung in die österreichische Wirtschaftspolitik vor dem Hintergrund
der nationalen und internationalen Wirtschaftsentwicklung dargestellt werden.
Wirtschaftsuniversität Wien, UZA 1 (Augasse 2-6) Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Seminarraum/1. Stock/Kern A |
ORF Ö1 - Interview |
Univ.Prof.Mag.Dr. Peter Berger Mittwoch 30.11.2011 Ö1 - 14:05 Uhr "Vom Tulpenwahn zur Eurokrise." Gast: Peter Berger. Moderation: Philipp Blom. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79. Der Kreislauf von scheinbar unendlichen Gewinnen und grenzenloser
Spekulation gefolgt von Krise hat schon oft an den Rand des Abgrunds
geführt. "Dieses Mal ist anders" seien die teuersten vier Worte der
Welt, bemerkte ein berühmter Investor. Warum aber können wir nicht
einfach aus der Geschichte lernen? |
Vortrag
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CSR bei DMMag. Stefan Ornig
Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Ethik & Ökonomie" von Dr. Oliver Feldmann (Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte / Philosophie) präsentiert Mag. Stefan Ornig (Pressesprecher DM - Drogeriemarkt Österreich): CSR bei DM |
Wiener Vorlesung |
"Alles neu - alles wie gehabt. Historische Erfahrungen mit Wirtschafts- und Finanzkrisen"Wiener Vorlesung am 28.11.2011Statement Peter Berger "Nimmt man alles zusammen, sind Krisen offensichtlich normaler Bestandteil des ökonomischen Geschehens. Es spricht [...] sehr wenig dagegen, sie zunächst einmal nüchtern zu betrachten." (Werner Plumpe, Wirtschaftskrisen, C.H.Beck Verlag, 2010) Die schrillen Kommentare zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise lassen einen leicht vergessen, dass solche Krisen die Menschheit seit dem Beginn des industriellen Zeitalters begleiten. Auch schon vor der Industriellen Revolution gab es Krisen in Gestalt der periodisch wiederkehrenden Hungersnöte des Ancien Régime ("malthusianische Falle") oder der frühmodernen Spekulationsblasen vom Typ der holländischen "Tulpen-Manie" im 17. Jahrhundert. Einsicht in die offenbare Unvermeidlichkeit des Krisengeschehens heißt nicht, die soziale Not, die in konjunkturellen Abschwungphasen entsteht, zu ignorieren oder zu verniedlichen. Ein tieferes Krisenverständnis kann allerdings dabei helfen, simplifizierende Schuldzuweisungen in der Krise zu vermeiden und in aller Gelassenheit zu überprüfen, welche Handlungsoptionen zur Krisenbewältigung uns die Vergangenheit nahe legt. |
Neuerscheinung
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Günter Bischof, Fritz Plasser, Anton Pelinka, Alexander Smith (Eds.): GLOBAL AUSTRIA CONTEMPORARY AUSTRIAN STUDIES Vol. 20 344 Seiten, unopress, 1. Aufl. (2011), Englisch |
Auszeichnung
Award of Excellence 2011
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WU Dissertation in Philosophie ausgezeichnet durch "Award of Excellence 2011"
Herrn Dr. Stephan Leixnering betreut durch
ao. Univ. Prof. Dr. Gabriele Mras
wird für seine "herausragende Dissertation" im Hauptfach Philosophie mit dem Titel
"Der Intuitionismus in der Moralphilosophie: Gewissheit im Moralischen"
der "Award of Excellence 2011" von Herrn Minister Töchterle verliehen. |
Vortragsreihe
Wirtschafts- und Unternehmensethik
28.10.2011 21.10.2011 14.10.2011 07.10.2011 |
13.01.2012 & 20.01.2012 16.12.2011 09.12.2011 02.12.2011 25.11.2011 18.11.2011 04.11.2011 |
Neuerscheinung |
Barry Stroud: We all have beliefs to the effect that if a certain thing were to happen a certain other thing would happen. We also believe that some things simply must be so, with no possibility of having been otherwise. And in acting intentionally we all take certain things to be good reason to believe or do certain things. In this book Barry Stroud argues that some beliefs of each of these kinds are indispensable to our having any conception of a world at all. That means no one could consistently dismiss all beliefs of these kinds as merely ways of thinking that do not describe how things really are in the world as it is independently of us and our responses. But the unacceptability of any such negative 'unmasking' view does not support a satisfyingly positive metaphysical 'realism'. No metaphysical satisfaction is available either way, given the conditions of our holding the beliefs whose metaphysical status we wish to understand. This does not mean we will stop asking the metaphysical question. But we need a better understanding of how it can have whatever sense it has for us. This challenging volume takes up these large, fundamental questions in clear language accessible to a wide philosophical readership. 184 Seiten, Oxford Univ Pr, 1. Auflage (2011), ISBN-10: 0199764964 |
ORF - Interview |
Ao.Univ.Prof.MMag.Dr. Andreas Resch |
Neuerscheinung |
Gertraude Mikl-Horke, Reinhard Pirker, Andreas Resch (Hg.):
Inhalt 139 Seiten, VS-Verlag, 1. Auflage (2011), |
Vortrag |
Freitag 27. Mai 2011, 17.00 – 18.30 Großer Sitzungssaal, UZA I, 2. Stock, Kern D WU, Augasse 2-4, 1090 Wien
Alan Sked ist Professor am International History Department der London School of Economics und einer der führenden Experten für die Geschichte der Habsburgermonarchie im neunzehnten Jahrhundert. Er ist Teilnehmer der Jahrestagung von NISE, die 2011 in Wien stattfindet. NISE (National movements and Intermediary Structures in Europe) ist ein in Antwerpen ansässiger Thinktank, spezialisiert auf die Erforschung von Nationalismus und interethnischen Konflikten. Viele der heute virulenten Nationalismen kann man als Erbschaft des Zerfalls der großen, multiethnischen Reiche des neunzehnten Jahrhunderts begreifen, somit auch der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Dieses traurige Erbe wird Alan Sked in seinem Vortrag aufgreifen. |
Neuerscheinung |
Die Produktion des vorliegenden Buches wurde vom hundertjährigen
Erscheinungsjubiläum von Joseph Schumpeters grundlegendem Werk "Theorie
der wirtschaftlichen Entwicklung" inspiriert. Der Sammelband ist dem
Wiener Wirtschaftshistoriker Dieter Stiefel zu seinem 65. Geburtstag
gewidmet. Als Beiträger konnten Günter Bischof und Barry Eichengreen
aus den USA sowie aus Mitteleuropa Karl Bachinger, Peter Berger, Markus
Cerman, Peter Eigner, Josef Friedl, Jana Gerslová, Herbert Matis, Karl
Milford, Charlotte Natmeßnig, Andreas Resch, Gerhard Senft, Fritz Weber
und Ulrike Zimmerl gewonnen werden. 360 Seiten, Lit Verlag, 1. Aufl. (20. April 2011), Deutsch |
Neuerscheinung |
Andrea Grisold, Elfie Miklautz, Andreas Resch (Hg.): KREATIV IN WIEN 287 Seiten, Lit Verlag, 1. Aufl. (22. März 2011), Deutsch |
Vortragsreihe:
Wirtschafts- und Unternehmensethik
25. März 2011 18. März 2011 11. März 2011 4. März 2011 Univ. Prof. Dr. Peter BERGER |
24. Juni 2011
17. Juni 2011
10. Juni 2011 13. Mai 2011
6. Mai 2011 Hon.-Prof.Dr. Wilfried STADLER 8. April 2011 |