Forschung

Eines der zentralen Anliegen des Europainstituts ist es, durch Forschung einen „aktiven Beitrag zur europäischen Integration“ zu leisten und damit das Verständnis des Prozesses der Europäischen Integration zu vertiefen. Zielgruppen unserer Forschung sind Wissenschafter, Studierende, politische Entscheidungsträger in Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit.

Viele Problemstellungen der Integrationsforschung erfordern eine interdisziplinäre Betrachtung. Die Voraussetzung hierfür ist durch die Präsenz von drei Disziplinen – Betriebswirtschaftslehre, Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre – am Institut gegeben. Wenn von einer For­schungsfrage mehr als eine Disziplin betroffen ist, wird ein interdisziplinärer Zugang angestrebt, wobei themenspezifisch auch weitere, nicht am Institut vertretene Disziplinen im Rahmen von Forschungs­kooperationen eingebunden werden. Aus der Forderung nach Interdisziplinarität leitet sich jedoch umgekehrt keine Restriktion bezüglich der Wahl der Forschungsthemen ab: Wenn substantielle Fragen lediglich eine Disziplin betreffen, ist dies kein Grund zum Ausschluss des Themas.

Daraus leiten sich zwei Anforderungen an die Inhalte der Forschungstätigkeit ab:

  • Erstens sollen die Mitarbeiter des Institutes in ihrem jeweiligen Fachbereich auf dem aktuellen Stand der Forschung und in der Lage sein, zu relevanten Fragen fundiert Stellung zu nehmen.
  • Zweitens sollen in ausgewählten Bereichen auch international sichtbare Spitzenleistungen erbracht werden.

In den vergangenen Jahren durchgeführte Drittmittelprojekte

Newgov - Cluster 1: Emergence, Evolution and Evaluation

 

Dauer: 1.9.2004-31.8.2008

 

Hauptverantwortliche|r: Helen Wallace, Martin Rhodes, European University Institute, Florence, IT

Verantwortliche|r am Europainstitut: Prof. Griller

 

Partner: Wolfgang Wessels (University of Cologne, DE), Ingo Linsenmann (University of Cologne, DE), Jörg Monar (University of Sussex, UK), Gerda Falkner (Institute for Advanced Studies, Vienna, AT), Philippe Pochet (Observatoire Social Européen, Brussels, BE), Kálmán Dezséri (Insitute for World Economics, Budapest, HU), András Inotai (Institute for World Economics, Budapest, HU), Brigid Laffan (University College, Dublin, IE), Ulrika Mörth (Swedish Institute for European Policy Studies, Stockholm, SE), Thomas Risse (Freie Universität Berlin, DE), Anne Peters (University of Basel, CH)

 

Finanzierung: Europäische Kommission, GD Forschung (im Rahmen des 6. Rahmenprogramms)

Projektvorstellung

Good Governance in Europe and the USA (GGC)

 

Dauer: 2004-

 

Hauptverantwortliche|r: Prof. Bruce Murray, Wirtschaftsuniversitaet Vienna, AT

Verantwortliche|r am Europainstitut: Prof. Fink

 

Partner: Robert Pahre (University of Illinois, Urbana-Champaign | IL, US), Fancesco Pigliaru (CRENOS, University of Cagliari, IT), Matti Wiberg, (University of Turku, FI), Marie-Thérèse Claes (Université Catholique de Louvain, BE), Peter Gerlich (University of Vienna, AT), Gianmario Demuro (University of Cagliari, IT)

Liberalisation of Services in the EU and the WTO

 

Dauer: 1.4.2007-31.3.2009

 

Hauptverantwortlicher: Prof. Stefan Griller

 

Partner: A. Hatje (Hamburg), R. Adlung (Genf)

 

Finanzierung: FWF

Copyright 2012 | WU (Wirtschaftsuniversität Wien) | 25.03.2010
MEMBER OF logo cems logo pim