Die Beatmung Frühgeborener setzt spezielle Geräte voraus, die die Erfordernisse dieser Patienten besonders berücksichtigen. Bei den heute im europäischen Raum eingesetzten klassischen Beatmungsgeräten für Frühgeborene existiert das sogenannte „Totraumproblem“. Dieses Problem tritt in einem Teil des Schlauchsystems auf, in dem nach dem Ausatmen verbrauchte Atemluft verbleibt, die beim Einatmen durch die nachströmende frische Luft wieder in die Lungen gedrückt wird. Dadurch erhöht sich der Beatmungsaufwand und es kann zu Volutraumata kommen, die bei den jungen Patienten zu chronischen Lungenschäden führen. Dr. Martin Wald löst das Problem des Totraumes mit Hilfe der selbst entwickelten „Split-Flow“-Technologie. Durch die einfache Implementierung und Upgrademöglichkeit kann die Split Flow Technologie sowohl in bestehenden Beatmungsmaschinen als auch in Neugeräten Anwendung finden.
Abteilung für Neonatalogie, angeborene Störungen und Intensivmedizin
Dr. med. Martin Wald
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien
http://www.akh-wien.ac.at