Qualitativer Teil des Forschungsprojekts:


Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und häuslicher Pflege

Hintergrund
Wer sich zu Hause um einen pflegebedürftigen Angehörigen kümmert und gleichzeitig einem Beruf nachgeht, steht alltäglich vor der Bewältigung einer anspruchsvollen Aufgabe: die Wünsche und Bedürfnisse der Person, die gepflegt wird, mit den Anforderungen unter einen Hut zu bringen, die der Beruf stellt.

Betreuung und Pflege haben viele Gesichter, je nach dem, wie viel Unterstützung die Gepflegten benötigen. Wir versuchen, verschiedenste Arten von Betreuung und Pflege zu erfassen – immer vor dem Hintergrund der Frage, wie pflegende Angehörige diese Tätigkeit mit ihrem Beruf verbinden können.

Zielsetzung
Wie leicht oder schwer es gelingt, häusliche Pflege und Berufstätigkeit zu vereinbaren, soll im qualitativen Teil des Forschungsprojekts erhoben werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Perspektive der pflegenden Angehörigen: Sie sollen in diesem Projekt zu Wort kommen und in persönlichen Interviews berichten, wie sie ihren Alltag organisieren, wie ihre Pflegetätigkeit ihren Beruf beeinflusst.

Zielgruppe der Interviews:
Das Forschungsinstitut für Altersökonomie beschäftigt sich mit Fragen des Alterns und des Alters, und so fokussiert das Projekt auf Personen, die ältere Pflegebedürftige (ab 60 Jahren) betreuen. Das heißt: Wir befragen Menschen, die

  • ihre Großeltern, Eltern oder Schwiegereltern pflegen – also Verwandte, die eine oder zwei Generationen älter sind als die Pflegenden selbst; oder
  • ihre (Ehe-)Partner und Partnerinnen pflegen, sofern diese an psychischen oder physischen Einschränkungen leiden, die vornehmlich im höheren Alter auftreten, etwa Morbus Alzheimer.


Kontakt:
Dr.in Evelyn Dawid (Koordination qualitativer Projektteil)
Dr.in Birgit Trukeschitz (Projektleitung)

 

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Copyright 2012 | WU (Wirtschaftsuniversität Wien) | 08.05.2009
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